Monheim am Rhein. Am Sonntag, 22. März, hat eine Frau in Monheim am Rhein versucht, einen BMW X6 zu verkaufen. Dabei nutzte sie sowohl einen gestohlenen Personalausweis als auch falsche Fahrzeugpapiere. Zudem passten die Kennzeichen nicht zu dem angebotenen Auto. Kaufinteressenten bemerkten die Unstimmigkeiten und riefen die Polizei.
“Am späten Sonntagnachmittag wollten zwei Kaufinteressenten in Monheim am Rhein einen BMW X6 begutachten, der im Internet für einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag angeboten wurde. Sie stellten jedoch rasch Unstimmigkeiten in den Fahrzeugpapieren des SUV fest”, berichtet die Polizei.
Einer der Männer unternahm mit der angeblichen Verkäuferin eine Probefahrt. Der zweite Mann informierte währenddessen die Polizei, die den SUV auf der Berghausener Straße stoppte.
Die Einsatzkräfte überprüften das Auto sowie die Fahrzeugpapiere, wodurch sich der Verdacht auf Urkundenfälschung, versuchten Betrug und Kennzeichenmissbrauch ergab: “Die Fahrzeugdokumente waren Komplettfälschungen und die Kennzeichen gehörten zu einem anderen Auto. Die angebliche Verkäuferin wies sich außerdem mit einem Personalausweis aus, der als gestohlen gemeldet war”, so die Behörde.
Gegenüber den Polizisten gab die 21-Jährige erst bei der Überprüfung ihrer Personalien auf der Polizeiwache ihre wahre Identität an. Zudem behauptete sie, den BMW im Auftrag eines Unbekannten zu verkaufen. Die 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen und entsprechende Verfahren gegen sie eingeleitet. Zudem wurde sie dem Haftrichter vorgeführt.


