Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Volkmann/Symbolbild
Einsatz für die Polizei im Stadtgebiet. Foto: Volkmann/Symbolbild

Monheim am Rhein. In der Nacht auf Samstag, 7. März, haben Metalldiebe auf einem Friedhof etliche Urnengräber beschädigt und Kupfervasen sowie weiteres Metall gestohlen. Am Nachmittag hat die Polizei an einem Grenzübergang zu den Niederlanden zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen.


Am Samstagmorgen stellten Besucher des Waldfriedhofs an der Knipprather Straße fest, dass etliche Sarg- und Urnengräber sowie Kolumbarien beschädigt worden waren – augenscheinlich von bis dahin noch unbekannten Tätern, die auf der Suche nach Kupfer oder Bronze waren. Das teilt die Polizei mit

Vor Ort stellte die Polizei an insgesamt 151 Gräbern Beschädigungen fest.

Am Nachmittag meldete sich dann die niederländische Grenzschutzpolizei bei der Kreispolizeibehörde Mettmann. An einem Kreis Viersener Grenzübergang hatte die Politie ein Auto mit Mettmanner Kennzeichen einer Kontrolle unterzogen – und hierbei etliche Urnen und Kupfermetall aufgefunden. Schnell ergab sich der Verdacht, dass es sich hierbei um das von dem Monheimer Friedhof entwendete Diebesgut handelte.

Daraufhin wurden die beiden Tatverdächtigen im Alter von 16 und 23 Jahren aus dem Auto vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Geldern gebracht. Beide haben Bezüge nach Monheim am Rhein. Die Polizei beschlagnahmte das Auto der beiden und stellte das darin aufgefundene Diebesgut sicher.

Die Polizei leitete gegen das Duo entsprechende Verfahren wegen der Störung der Totenruhe und wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Die Ermittlungen dauern an.