Monheim am Rhein. Vom 27. bis 30. August findet in Monheim am Rhein das „Rheincamp“ statt, eine mehrtägige Versammlung, die sich unter anderem mit dem Schutz des Rheins, der Wasserqualität und der geplanten Rheinwasserentnahme beschäftigt. Nach Angaben der Veranstalter werden bis zu 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Veranstaltungsort ist eine Wiese am Landschaftspark Rheinbogen an der Kapellenstraße – unmittelbar neben dem Wasserspielplatz. Zudem findet am Samstag, 29. August, im Zusammenhang mit dem „Rheincamp“ in der Monheimer Innenstadt eine weitere Versammlung statt, die um 12 Uhr an der Alfred-Nobel-Straße startet und sich nach einer Zwischenkundgebung in der Innenstadt bis zu den Rheinwiesen fortsetzt. Laut dem Veranstalter werden circa 200 Teilnehmende erwartet, wie die Polizei mitteilt. Von dort heißt es: „Die Kreispolizeibehörde Mettmann bereitet sich auf beide Versammlungen vor. Ziel des polizeilichen Einsatzes ist es, einen sicheren und friedlichen Verlauf zu gewährleisten und gleichzeitig das Recht auf freie Meinungsäußerung und friedlichen Protest zu schützen“.
Der erste Aufbau des Rheincamps beginnt bereits am Mittwoch, 26. August. Die Teilnehmenden werden ab Donnerstag, 27. August mit ihren Zelten erwartet. Nach dem Ende der Veranstaltung am 30. August wird das Camp am 31. Augustabgebaut.
„Während des Auf- und Abbaus kann es im unmittelbaren Umfeld des Veranstaltungsortes zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen sowie zu einzelnen Einschränkungen kommen“, so die Kreispolizeibehörde. Insbesondere während des Camps im Bereich des Versammlungsortes sowie auf angrenzenden Straßen und Wegen kann es zu einem erhöhten Aufkommen von Fußgängerinnen und Fußgängern und Radfahrern kommen. Auch kurzfristige Verkehrsbeeinträchtigungen kann die Polizei nicht ausschließen.
Darüber hinaus kann es während der weiteren angezeigten Versammlung am Samstag, 29. August, zu Beeinträchtigungen und Einschränkungen in der Monheimer Innenstadt kommen. „Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende werden gebeten, sich auf mögliche kurzfristige Beeinträchtigungen einzustellen und gegebenenfalls mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen“, so die Polizei. Die Behörde wolle über Sperrungen kurzfristig infoemiren.
Die Polizei weist darauf hin, dass alle politische Positionen – gleich welcher Ausrichtung – im Rahmen der geltenden Gesetze öffentlich vertreten werden dürfen. „Wir respektieren das Recht auf friedlichen und auch kontroversen Protest. Gleichzeitig bereiten wir uns darauf vor, dass es neben dem Camp auch zu weiteren Versammlungen und Aktionen kommen kann“, erklärt Polizeiführer Holger Schepanski, Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann. Für die Polizei sei dabei nicht entscheidend, welcher politischen oder gesellschaftlichen Position einzelne Personen anhängen. Maßgeblich sei vielmehr das konkrete Verhalten vor Ort: „Unser Ziel ist ein sicherer und friedlicher Verlauf der Versammlungen. Sollte es zu Verstößen gegen geltendes Recht kommen, werden wir die erforderlichen Maßnahmen treffen und konsequent einschreiten“, so Holger Schepanski.
Die Kreispolizeibehörde Mettmann steht im Rahmen der Einsatzvorbereitung mit den zuständigen Stellen und den Verantwortlichen der angezeigten Versammlungen in Kontakt und will die Lage während des gesamten Veranstaltungszeitraums beobachten.
Die Polizei appelliert zugleich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihr Versammlungsrecht friedlich und unter Beachtung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen wahrzunehmen.


