Kreis Mettmann. Am Sonntag, 15. Februar, ist der „International Angelman Day“ (IAD). Weltweit machen an diesem Tag über 50 Organisationen und Elternvereine auf das Angelman-Syndrom aufmerksam, wie der Kreis Mettmann mitteilt.
Bei dem Angelman-Syndrom (AS) handelt es sich um die Folge einer angeborenen seltenen genetischen Veränderung auf dem Chromosom 15. Charakteristisch für das Angelman-Syndrom ist eine starke Verzögerung der körperlichen und geistigen Entwicklung und einer stark reduzierten Lautsprachentwicklung. Dennoch sind viele mit Angelman-Syndrom für ihre besondere Ausstrahlung bekannt: Sie lachen häufig, zeigen große Freude und begegnen ihrer Umwelt mit Offenheit und Herzlichkeit.
Als sichtbares Zeichen der Solidarität und Aufmerksamkeit erstrahlen weltweit am „International Angelman Day“ zahlreiche Gebäude in Blau. Auch das Neanderthal-Museum wird am 15. Februar blau illuminiert und bringt damit Mitgefühl, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Aufklärung zum Ausdruck. Die Beleuchtung weist nicht nur auf die Erkrankung hin, sondern macht auch den Kern des Aktionstages sichtbar: Lebensfreude, Humor und Ausdruck – auch ohne Worte.


