
Düsseldorf. Zum 1. Dezember hat Bele Wolligandt die Geschäftsführung des Regionalmanagements Düsseldorf–Kreis Mettmann übernommen. Die 36-Jährige verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Standortentwicklung.
Die Region Düsseldorf – Kreis Mettmann ist seit 2014 sowohl berufliche als auch private Wahlheimat der gebürtigen Südniedersächsin. Zu ihren bisherigen Stationen zählen die Amtsleitung der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss sowie das Citymanagement in Ratingen im Kreis Mettmann.
Seit Anfang 2021 war Wolligandt zudem bei der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf tätig, zuletzt als stellvertretende Leiterin der Abteilung Immobilienservice und Wirtschaftsflächenentwicklung.
„Die Landeshauptstadtregion bringt enorme Potenziale mit“, sagt Wirtschaftsdezernent Christian Zaum. „Bei den aktuellen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, die Kräfte in der Region zu bündeln, gemeinsam strukturpolitische Strategien weiterzuentwickeln und regionale Interessen auf Landes-, Bundes und EU-Ebene gemeinsam zu vertreten.“
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen die Positionierung der Landeshauptstadtregion in der geplanten Reform der EU-Kohäsionspolitik als einen ersten wichtigen Baustein“, so Bettina Warnecke, Landrätin des Kreises Mettmann. „Es müssen Investitionsbedarfe ermittelt werden, um die künftig von der EU reduzierten Fördermittel mit gezielt platzierten Maßnahmen in die Region zu bringen.“
„Wir haben vollstes Vertrauen, dass Frau Wolligandt diese Aufgabe gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich ausfüllen wird“, betont Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf. „Für die Unternehmen ist das Regionalmanagement ein entscheidender Hebel moderner Standortpolitik: Es schafft klare Strukturen, setzt wirtschaftliche Entwicklungspotenziale um und stärkt die Position der Region im Wettbewerb um Investitionen, Fachkräfte und Fördermittel nachhaltig.“

