Die heimische Bundestagsabgeordnete Ophelia Nick (Grüne) zu Besuch bei Landwirt Alexander Im Brahm (r.). Foto: Sonja Pöhlmann/Archiv
Die heimische Bundestagsabgeordnete Ophelia Nick (Grüne) zu Besuch bei Landwirt Alexander Im Brahm (r.). Foto: Sonja Pöhlmann/Archiv

Kreis Mettmann/Berlin. Das Bundeskabinett hat dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegten Gesetzesentwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes zugestimmt. Ophelia Nick, Tierärztin, Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Mettmann und Parlamentarische Staatssekretärin, sieht darin einen „verbesserten Schutz unserer Tiere“.

„Wir tragen die Verantwortung dafür, Tiere zu schützen“, so Ophelia Nick. Der Tierschutz sei schon seit 2002 im Grundgesetz als Staatsziel verankert, die neuen Erkenntnisse aus der Wissenschaft und den Tierschutzverbänden rufen nach einem Tierschutz-Upgrade in Deutschland. „Diese nehmen wir als Ampel-Regierung ernst: Im BMEL haben wir das Tierschutzgesetz überarbeitet. Das Kabinett hat nun heute endlich dem verbesserten Schutz unserer Tiere zugestimmt“, so Nick. „Die Basis unserer Überarbeitung ist, dass wir Tieren ein gesundes und gutes Leben ermöglichen möchten – von der Geburt bis ans Lebensende. Tierschutz gilt für alle Tiere – egal, ob sie im landwirtschaftlichen Bereich oder als Haustiere gehalten werden. Niemand will, dass der Familienhund Qualzuchtmerkmale wie entzündete Auge, Atemnot oder Gelenkproblemen hat. Wir wollen die Zucht gesunder Tiere stärken“.

Auch den Schutz von Tieren in der Landwirtschaft habe man verbessert, erklärt die Grünen-Abgeordnete: „Zum Beispiel verbieten wir die ganzjährige Anbindehaltung von Tieren in den nächsten zehn Jahren. Und wir beenden das standardmäßige Schwänzekürzen bei Lämmern und Ferkeln, das für die betroffenen Tiere mit Leid und Schmerz verbunden ist“. Die Maßnahmen seien wichtig und längst überfällig gewesen, so Nick.