Die Ausflugsgruppe unterwegs. Foto: Lebenshilfe
Die Ausflugsgruppe unterwegs. Foto: Lebenshilfe

Kreis Mettmann. In dieser Woche fand wieder die Osterferienbetreuung des Familienunterstützenden Dienstes (FUD) der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann statt. Die Betreuungswoche stand in diesem Jahr unter dem Themenschwerpunkt „Fauna und Tierwelt“ – ein Motto, das den teilnehmenden Mädchen und Jungen mit kognitiver Beeinträchtigung viele neue und spannende Eindrücke ermöglichte.


Besonders deutlich wurde, wie wertvoll unmittelbare, naturnahe Erfahrungen für die Kinder und Jugendlichen sind: Einige von ihnen kannten bestimmte Tiere bisher nur aus dem Fernsehen. Ob beim Spielen und Bewegen an der frischen Luft oder beim Besuch eines Aquariums – die direkten Begegnungen mit der Tierwelt sorgten für Begeisterung und Staunen.

Leiter Bernd Goebel betont, wie wichtig diese Erfahrungen für die Gruppe waren. Er erklärt, dass es dem Team besonders am Herzen liege, „viel draußen zu sein und den Kindern die Möglichkeit zu geben, Natur und Umwelt aktiv zu erleben“. Der Besuch im Aquarium habe sich dabei als besonderes Highlight gezeigt, denn „die farbenfrohen und besonderen Fische haben viele der Kinder zum ersten Mal in echt gesehen – das war für sie ein unvergessliches Erlebnis“. Zudem macht Goebel deutlich, dass solche unmittelbaren Begegnungen mit Tieren und Natur „für die Entwicklung, die Wahrnehmung und die Neugier der Mädchen und Jungen enorm wichtig sind“.

Neben Tierbegegnungen spielte auch viel Bewegung im Freien eine große Rolle. Spaziergänge, Bewegungsspiele und gemeinsame Aktivitäten sorgten dafür, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Sinne stärken und vielfältige Teilhabemomente erleben konnten. Die Ferienbetreuung fand wie jedes Jahr in Kooperation mit der Helen-Keller-Schule in Ratingen statt. Die langjährige Zusammenarbeit ermöglicht Familien eine verlässliche Entlastung und den Kindern eine Woche voller Freude, Gemeinschaft und neuer Eindrücke.