Die Themenreihe soll für Rassismus sensibilisieren. Foto: André Volkmann
Die Themenreihe soll für Rassismus sensibilisieren. Foto: André Volkmann

Mettmann. Gemeinsam mit der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln bietet die Kampagne vielfalt. viel wert. im Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbands am Dienstag, 27. Februar, um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek Mettmann, Am Königshof 13, einen Workshop mit dem Titel „Parolen-Paroli“ an. Die Teilnehmer werden hier gestärkt, sich in Diskussionen und Alltagssituationen gegen extremistische und menschenfeindliche Aussagen zu positionieren.

In der aktuell angespannten gesellschaftlichen Situation gilt es, Zivilcourage zu zeigen, wenn andere Menschen beleidigt oder abgewertet, diskriminiert oder verbal abgeschoben werden, sei es wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihres Glaubens, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Engagements für Menschen in Notlagen.

Im täglichen Leben – ob bei der Familienfeier, in der Kneipe oder in der Straßenbahn – kann es manchmal schwierig sein, sich für Frieden und gewaltfreien Meinungsaustausch einzusetzen. Manchmal fehlt der Mut zur Einmischung, etwa, um betroffene Personen zu schützen. Oft fehlen die Erfahrung oder das Wissen, wie zu entgegnen ist, wenn menschenfeindliche, abwertende Worte fallen.

Hier setzt der zweistündige Workshop „Parolen Paroli“ an und bringt den Teilnehmenden Kommunikationsstrategien nahe, die sie künftig bewusst anwenden können, um gegen verletzende Sprüche Stellung zu beziehen. Auch geht es darum, für sich zufriedener aus vermeintlich schwierigen Unterhaltungen herauszugehen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist es erforderlich, sich für den Workshop anzumelden. Dies ist möglich per mail an [email protected].

Den Workshop bietet der Caritasverband auch am Montag, 11. März, 19 Uhr, in Hilden, Atrium der katholischen Kirchengemeinde St. Jacobus, an sowie am Mittwoch, 29. Mai, 18.30 Uhr, in Ratingen im Forum Lotsenpunkt.

Die Veranstaltung wird finanziert aus Mitteln des kommunalen Förderprogramms NRWeltoffen der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus und des Kreisintegrationszentrums.