Lars Hannappel und Kristin Schöffl von der Kriminalprävention beraten am "Tag des Einbruchschutzes". Foto: Polizei
Lars Hannappel und Kristin Schöffl von der Kriminalprävention beraten am "Tag des Einbruchschutzes". Foto: Polizei

Kreis Mettmann. Wenn am Sonntag, 25. Oktober, die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden, endet die mitteleuropäische Sommerzeit. Die Polizei nutzt diesen Zeitpunkt traditionell für den „Tag des Einbruchschutzes“, um die Bevölkerung auf die Bedeutung einer eigenverantwortlichen Einbruchsvorsorge hinzuweisen.


Gerade in der dunkleren Jahreszeit steigen die Einbruchszahlen wieder an. Parallel dazu weist die staatliche Förderbank KfW darauf hin, dass Eigentümer und Mieter geförderte Kredite für Einbruchschutzmaßnahmen in Anspruch nehmen können. Das teilt die polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes mit. „Einbruchsdiebstähle gelingen häufig dort, wo Sicherungsmöglichkeiten fehlen oder unzureichend sind. Besonders gefährdet sind Eingangstüren, Fenster und Terrassentüren. Doch bereits einfache bauliche und technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren, so die Erfahrung der Polizei. Dabei stehen mechanische Sicherungen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, an erster Stelle“.

Einen guten Einbruchschutz bieten demnach geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2. Wichtig ist zudem, dass alle Sicherungselemente fachgerecht eingebaut werden.

Neben mechanischen Sicherungen können Alarmanlagen einen weiteren Schutz darstellen. Am besten ist es, die mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Überwachung sinnvoll zu kombinieren. Grundsätzlich sollte die Alarmanlage so erweitert werden, dass auch ein Überfallalarm ausgelöst werden kann. Eine kostenlose Beratung zum Einbruchschutz bieten die (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen: www.k-einbruch.de/beratungsstellensuche.