Honigbienen gehen auf Nahrungssuche. Foto: André Volkmann
Honigbienen gehen auf Nahrungssuche. Foto: André Volkmann

Kreis Mettmann. Normalerweise dürfen nur Freunde, Familie und Bekannte private Gärten betreten, doch jeweils an einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September sind viele sehenswerte Oasen wieder für alle reiselustigen Gartenfreunde geöffnet.

Ob ländlicher Bauerngarten oder Naturgarten, weitläufiger Privatpark oder Mediterraner Garten – die Aktion „Offene Gartenpforte“ zeigt, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Rheinland ist.

Was das Reizvolle an der „Offenen Gartenpforte“ ist, kann schnell auf den Punkt gebracht werden: Verborgene Gartenschätze werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und der Austausch unter Gartenfreunden ist stets fruchtbar. Ob man auf der Suche nach Inspirationen, Tipps oder Ausflügen ins Grüne ist, ist ganz egal: All dies kann bei der „Offenen Gartenpforte“ kombiniert werden.

Am 4. und 5. Mai, 8. und 9. Juni, 13. und 14. Juli und am 21. und 22. September ist der Besuch der Gärten möglich. 85 Haus- und Villengärten, Park- und Kleingartenanlagen, Stauden- und Gehölzgärten öffnen allein im nördlichen Rheinland ihre Gartentore. Im Kreis Mettmann werden sechs Gartenbesitzer ihre Pforten öffnen. Aber Achtung: Nicht alle Gärten sind an allen genannten Wochenende geöffnet.

Am ersten Maiwochenende etwa sind im Kreis vorerst nur zwei Gärten dabei: der Hortus Caelestis in Erkrath-Hochdahl und der Garten von Marianne Weiss in Langenfeld. Unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de sind alle Gartenadressen, die Öffnungszeiten und Ansprechpartner nachzulesen.

Koordiniert und organisiert wird die Aktion von der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur.

Die Idee der „Offenen Gartenpforte“, die auch in anderen Regionen Deutschlands realisiert wird, geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Im Gedenken an Königin Alexandra wurde der National Gardens Scheme Charitable Trust errichtet und das Schöne mit dem Nützlichen verbunden: Die erhobenen Eintrittsgelder kamen einem Hilfsfonds für Krankenpflege zu Gute.

In Deutschland verfolgt die „Offene Gartenpforte“ kein karitatives Ziel, der Eintritt in die teilnehmenden Gärten ist frei.