Gestaltet wurden die Kartons für die Hilfsgüter. Foto: Kreis Mettmann
Gestaltet wurden die Kartons für die Hilfsgüter. Foto: Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Das Förderzentrum des Kreises hat ein künstlerisches Zeichen der Menschlichkeit gesetzt.

Das Förderzentrum Süd des Kreises Mettmann mit seinen beiden Schul-Standorten in Langenfeld und Monheim ist tief bewegt von den Nachrichten über das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Und deshalb hat die Schulgemeinde ihr Mitgefühl in einem besonderen Projekt zum Ausdruck gebracht.

„Nicht immer gelingt es uns, in so einer Situation die richtigen Worte zu finden. Manchmal ist es der bessere Weg, gemeinsam mit unseren Schülern im kunstvollen Gestalten einen Ausdruck zu finden“, weiß Schulleiterin Monika Mulders. „Deshalb haben wir in den vergangenen Tagen zahlreiche Umzugskartons bemalt und besprüht, die wir mit Spenden der Schüler und deren Familien füllen durften. Es ist ein mutmachender Gedanke, dass inmitten dieses grausamen Geschehens eine Ladung Kartons geliefert wird, die nicht nur die benötigten Güter bringen, sondern ein kunstvoller Ausdruck des Mitgefühls unserer Schüler sind.“

Am Montag (28. März) werden die fertigen Kartons von einer Logistikfirma in Zusammenarbeit mit der Stadt Hilden zur ukrainischen Grenze geliefert.