Das Unternehmen R+M de Wit mit Sitz an der Heidestraße in Velbert. Foto: Mathias Kehren
Das Unternehmen R+M de Wit mit Sitz an der Heidestraße in Velbert. Foto: Mathias Kehren

Der Kreis Mettmann steht mit 28 „Hidden Champions“ an sechster Stelle im landesweiten Ranking von insgesamt 53 Kreisen und kreisfreien Städten.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hidden Champions in Nordrhein-Westfalen“, welche vom Forschungszentrum Mittelstand der Universität Trier im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW erstellt wurde und erstmals auch junge Unternehmen einbezieht, die weniger als zehn Jahre existieren.

Als „Hidden Champions“ werden mittelständische Unternehmen bezeichnet, die weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit eine globale Spitzenposition in ihrer Branche erobert haben.

Landesweit zählt die Studie 690 „heimliche Marktführer“ unter den Unternehmen. Der Kreis Mettmann nimmt insofern eine besondere Rolle ein, als dass sich hier mit umgerechnet sechs Hidden Champions pro 100.000 Einwohnern eine sehr hohe regionale Dichte der heimlichen Marktführer im NRW-Vergleich findet.

Die mit Abstand meisten „Hidden Champions“ in NRW sind mit einem Anteil von über 23 Prozent der Maschinenbaubranche und mit rund 12 Prozent der Herstellung von Metallerzeugnissen zuzuordnen.

Generell ist das verarbeitende Gewerbe sehr stark vertreten. „Dieses Bild spiegelt sich auch im Kreis Mettmann wider“, so Landrat Thomas Hendele. „Insbesondere in der Schlüsselregion, dem weltweit führenden Standort für Sicherungstechnik im nördlichen Kreis Mettmann, aber auch im restlichen Kreisgebiet sind zahlreiche Hidden Champions dieser Branchen vertreten.“

Zu den heimlichen Marktführern gehören unter anderem R+M, BKS, Witte und Emka aus Velbert, Quiagen aus Hilden oder IMS Messsysteme aus Heiligenhaus.

Die Studie kann auf den Seiten des MWIDE NRW runtergeladen werden.