Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen. Symbolfoto: pixabay
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen. Symbolfoto: pixabay

NRW/Kreis Mettmann. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor „markantem Wetter“ herausgegeben: Am Donnerstag besteht im Kreis Mettmann die Gefahr des Auftretens von Sturmböen.

Warnstufe 2 gilt am Donnerstagmorgen von etwa 6 bis 22 Uhr im Kreis Mettmann, das teilt der Deutsche Wetterdienst in einer amtlichen Warnung vor Sturmböen mit. Der Wetterdienst weist auf Gefahren durch herabfallende Äste hin.

In seinem Update um 18 Uhr schreibt der Deutsche Wetterdienst: „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit Sturmböen bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) gerechnet werden.“

Bis Freitagmorgen 10 Uhr gilt zudem: „Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) gerechnet werden.“

Grund für die Wetterlage sind zwei Tiefdruckgebiete: Die Sturmtiefs „Klaus“ und „Josef“ vereinen sich südöstlich von Island zu einem ausgeprägten Tiefdrucksystem, erklärt der Wetterdienst. In der Nacht zum Donnerstag greift das Sturmfeld zunächst auf die Beneluxstaaten und am Donnerstagvormittag auch auf Deutschland über.

Am Donnerstag muss laut DWD tagsüber vor allem in der West- und Nordhälfte mit Sturmböen oder schweren Sturmböen gerechnet werden. Das könnte Windgeschwindigkeiten von 70 bis 90 Stundenkilometer bedeuten.

Am stärksten betroffen sind die Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Westmecklenburg sowie das nördliche Sachsen-Anhalt. Dort muss bis in den Nachmittag mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, vereinzelt könnten Böen mit bis zu 110 km/h auftreten.

Der Deutsche Wetterdienst warnt: „In diesen Regionen ist der Sturm stark genug, um größere Äste abzureißen beziehungsweise auch einige der durch Trockenheit und Schädlingsbefall zahlreichen morschen Bäume zu Fall zu bringen.“ Laut DWD könne das für Behinderungen auf Schienen und Straßen sorgen. Waldspaziergänge sollten in der Folge vermieden werden.

Und: Auch ein grober Blick auf die nächste Woche zeige laut Wetterdienst kein Frühlingswetter. Wahrscheinlich wird es gemäß der aktuellen Vorhersagen eher spätwinterlich.