Düsseldorf/Kreis Mettmann. Steuern sind grundlegend für das Funktionieren des Staates und unserer Gesellschaft. Mit dem Finanzamt Düsseldorf-Mettmann kommt das Thema auf den Stundenplan. Staatssekretär Dirk
Günnewig informiert sich über die Erfolge.
Das Finanzamt kennen die meisten Menschen als die Institution, bei der
sie ihre Steuererklärung einreichen. Aber die Steuerprofis dort leisten oft
noch viel mehr für die Gemeinschaft vor Ort. Davon hat sich Staatssekretär Dirk Günnewig aus dem Ministerium der Finanzen jetzt im Finanzamt Düsseldorf-Mettmann überzeugt: Mit dem Projekt „Schule & Steuern“ besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulen in Mettmann, Ratingen und Erkrath und klären auf über das
Steuersystem. Die Bedeutung einer grundlegenden Finanzbildung wird
inzwischen deutschlandweit öffentlich diskutiert – im Finanzamt Düsseldorf-Mettmann wird sie bereits seit Jahren gelebt
„Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse“, erklärt Finanzamtsleiter Holger Walpert. „Neben verständlichen Erklärungen,
was Steuern eigentlich sind und was sie für unseren Staat so wichtig macht, klären wir dabei auch oft individuelle Fragen – zum Beispiel nach der Besteuerung von Ferienjobs der Jungen und Mädchen.“
Die Resonanz in der Region ist sehr gut, die Rückmeldungen von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften nach den Veranstaltungen sind positiv. Viele wollen die Arbeit der Finanzverwaltung im Anschluss intensiver kennenlernen und kommen für Berufsfelderkundungen und Praktika in die Dienststelle an der Moskauer Straße in Düsseldorf. Vier feste Ansprechpersonen gibt es dort im Finanzamt Düsseldorf-Mettmann inzwischen für die Jugendlichen. Ein wichtiges Engagement der
Beschäftigten, sagt Staatssekretär Dr. Günnewig: „Die Schülerinnen und
Schüler werden alle in ihrer Zukunft mit dem Thema Steuern konfrontiert
sein. Deshalb ist es wichtig, dass sie verstehen, wie grundlegend das
Steuersystem für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Ich bin den Fachleuten im Finanzamt Düsseldorf-Mettmann sehr dankbar, dass sie sich in der Bildungsarbeit stark machen.“
Holger Walpert nennt noch einen positiven Nebeneffekt, den das Engagement in der Finanzbildung für das Amt hat: „Für die Jugendlichen ist es oft der erste Kontakt zur Finanzverwaltung – und öffnet mitunter ihren Blick dafür, dass es im Finanzamt ja auch Karriereperspektiven gibt.“
Das freue ihn ganz besonders, denn schließlich sucht das Finanzamt Düsseldorf-Mettmann jedes Jahr Nachwuchskräfte, die sich in der Zukunft für ihre Region einsetzen.


