Der Düsselring in Mettmann. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv
Der Düsselring in Mettmann. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv

Mettmann. Im Juni hatte der Rat beschlossen, dass bei der Planung des Straßen- und Wegekonzeptes die Sanierung des Düsselrings oberste Priorität haben soll.

Die Verwaltung geht bei der jetzigen Planung von einer Gesamtbauzeit inklusive der
Hubertusstraße von rund drei Jahren aus. In der Sitzung des Ausschusses für strategische
Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen muss die Politik am 15. November entscheiden, ob die zwei Straßen im Zuge der Sanierung wie von der Politik im Radverkehrskonzept
beschlossen, ausgebaut werden sollen. Dies hätte zur Folge, dass für Radfahrstreifen in beide Richtungen nicht nur sämtliche Bäume gefällt müssten, sondern auch alle 87
Parkplätze am Straßenrand wegfallen würden.

Im Radverkehrskonzept ist festgelegt, dass sowohl für den Düsselring als auch für die Hubertusstraße Radfahrstreifen angelegt werden. Solche Radfahrstreifen dürfen von Autos
weder zugeparkt noch überfahren werden. Da die Fahrbahnen der Straßen zu schmal sind, müssten die Grünstreifen mit Bäumen sowie die Parkplätze entfernt werden, damit die Schutzstreifen für Radler angelegt werden könnten.

Um die Sanierung der maroden Straßen weiter planen zu können, braucht die Verwaltung deshalb eine Entscheidung der Politik, wie die Führung des Radverkehrs auf dem
Düsselring und der Hubertusstraße künftig erfolgen soll, da dies maßgebliche Auswirkungen auf die weitere Planung hat.

Sollte sich die Politik gegen die Einrichtung von Radfahrstreifen aussprechen, würde die Verwaltung eine erneute Überplanung der Straßen unter Beteiligung der
Anwohnerinnen und Anwohner der beiden Straßen vornehmen.

Die Sitzung des Ausschusses für strategische Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen findet am Mittwoch, 15. November im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Der
öffentliche Teil der Sitzung wird um 17 Uhr eröffnet.