Die Haare des Eichenprozessionsspinners können allergische Anfälle auslösen. Archivfoto: Mathias Kehren
Die Haare des Eichenprozessionsspinners können allergische Anfälle auslösen. Archivfoto: Mathias Kehren

Mettmann. Nester des Eichenprozessionsspinners, die in einigen Bereichen des Friedhofs Lindenheide (L II und P VII) entdeckt worden waren, sind inzwischen erfolgreich durch eine Fachfirma entfernt worden. Darauf weist die Stadtverwaltung hin.


Die betroffenen Bereiche konnten nach Abschluss der Arbeiten wieder freigegeben werden. Im Bereich des Kapellenhofs wurde ebenfalls ein Befall festgestellt. Das Entfernen dieses Nestes soll zeitnah durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden. Bis zum Abschluss der Arbeiten kann es in diesem Bereich zu Einschränkungen oder erforderlichen Absperrungen kommen.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass der Eichenprozessionsspinner bevorzugt immer wieder dieselben Eichenbestände befällt. Deshalb ist damit zu rechnen, dass
neue Nester entdeckt werden. Aus Gründen des Gesundheits- und Arbeitsschutzes können kurzfristige Sperrungen einzelner Friedhofsbereiche erforderlich werden.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden feine Brennhaare aus, die erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen können. Die Stadtverwaltung bittet Besucherinnen und Besucher um besondere Aufmerksamkeit. Sollten Nester oder verdächtige Raupenansammlungen festgestellt werden, sollte das der Friedhofsverwaltung möglichst schnell gemeldet werden.

Hinweise können an die Friedhofsverwaltung unter Friedhoflindenheide@mettmann.de oder den Baubetriebshof unter baubetriebshof@mettmann.de gerichtet werden. Hilfreich sind dabei möglichst genaue Angaben zum Standort, beispielsweise die Bezeichnung des Friedhofsfeldes
oder eine Beschreibung markanter Punkte in der unmittelbaren Umgebung.