Der Goldberger Teich hat für die Stadt als Hochwasserrückhaltebecken eine wichtige Funktion. Foto: Kreisstadt Mettmann
Der Goldberger Teich hat für die Stadt als Hochwasserrückhaltebecken eine wichtige Funktion. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Im September des vergangenen Jahres hat der Bergisch-Rheinische  Wasserverband (BRW) damit begonnen, die Vorsperre des Hochwasserrückhaltebeckens Goldberger Teich zu entschlammen.


Aufgrund sehr beschränkter Platzverhältnisse kann das Sediment nur abschnittsweise
ausgebaggert werden. Der Aushub wird zum Trocknen zwischengelagert, damit er mit Lkw abtransportiert werden kann. Es handelt sich insgesamt um eine rund 5.000 Quadratmeter
große Fläche, die entschlammt wird. Dementsprechend lange dauert es, bis die Ablagerungen in der Vorsperre ausgebaggert sind. Vor allem wegen der Trocknungszeiten
müssen die Arbeiten zwischenzeitlich immer wieder ruhen.

Nachdem das Material, das zuletzt ausgebaggert wurde, getrocknet ist, soll es in der kommenden Woche abgefahren werden. Außerdem wird neues Material aus der Vorsperre
ausgebaggert und zum Trocknen wieder zwischengelagert. Deswegen wird ein Weg entlang der Vorsperre im Laufe des 13. April für maximal zwei Wochen gesperrt, teilt der
Bergisch-Rheinische Wasserverband mit. Der Mettmanner Bach, der durch den Goldberger Teich fließt, trägt viel Sediment mit, das überwiegend von landwirtschaftlichen Flächen stammt. Direkt vor dem Eintritt in den Goldberger Teich durchfließt der Bach eine
sogenannte Vorsperre. Dort lagert sich das Sediment ab und führt zu sogenannten Aufladungen aus Erde beziehungsweise Schlamm.

Die Vorsperre hat neben der Funktion als Sedimentfang die Aufgabe, temporär überschüssiges Regenwasser aufzufangen, bevor es gedrosselt in den Goldberger Teich
fließt. Liegt zu viel Sediment in der Vorsperre, fehlt es an Rückhaltevolumen, sodass Sedimente in den Goldberger Teich gespült werden, wo eine Entnahme noch aufwändiger
wäre.