Ein Yorkshire Terrier ist zu sehen. Foto: pixabay
Ein Yorkshire Terrier ist zu sehen. Foto: pixabay

Mettmann. Nach mehr als 60 Jahren hat der Mettmanner Tierschutzverein angekündigt, sich aufzulösen, weil sich niemand aus der Mitgliedschaft bereit erklärt hatte, Vorstandsposten zu übernehmen, die frei werden.

Der Verein hat sich unter anderem ehrenamtlich um Fundtiere in Mettmann gekümmert.
Diese Aufgabe werden sich künftig der Tierschutzverein Hilden, Projekthunde Deutschland und der Tierschutzverein „Katzen helfen“ aus Mettmann teilen.

Die Projekthunde Deutschland werden mit einem neu gegründeten Verein die Aufgabe „Fundhunde“ zu den gleichen Konditionen wie der Mettmanner Tierschutzverein
ab Mitte Dezember für die Stadt übernehmen.

Der Tierschutzverein „Katzen helfen“ kümmert sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um Fundkatzen. Falls erforderlich, wird das Veterinäramt des Kreises Mettmann hinzugezogen, berichtete die Verwaltung im Ausschuss für Feuerwehr, Ordnungsangelegenheiten und wirtschaftliche Betriebe.

Alle drei Institutionen erhalten von der Stadt eine jährliche finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit.