Der Innenbereich des Mettmanner Hallenbads. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv
Der Innenbereich des Mettmanner Hallenbads. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv

Mettmann. Die Stadt ist mit ihrem Fördermittelantrag für den Ersatzneubau des Hallenbades „Auf dem Pfenning“ im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) erneut nicht berücksichtigt worden. Das teilte Bürgermeister André Bär in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend mit.


Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner Sitzung am 23. September insgesamt 195 Vorhaben für eine Bundesförderung ausgewählt. Dafür standen Haushaltsmittel in Höhe von 250 Millionen Euro zur Verfügung. „Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass Ihre als förderwürdig bewertete Interessenbekundung ‚Ersatzneubau des Hallenbades Auf dem Pfenning in Mettmann‘ hierbei keine Berücksichtigung gefunden hat“, zitierte Bürgermeister
Bär aus der Mitteilung aus Berlin Zwischen März und Juni 2026 wurden bundesweit mehr als
900 Projektskizzen eingereicht.

Obwohl der Mettmanner Antrag als förderwürdig bewertet wurde, konnte das Vorhaben angesichts der verfügbaren Mittel nicht in die aktuelle Förderauswahl aufgenommen werden. Für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ sollen in diesem Jahr weitere 333 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Voraussichtlich Ende Oktober soll ein weiterer Projektaufruf erfolgen.

Die Stadt will diese nächste Chance nutzen und sich ein drittes Mal um eine Bundesförderung für den Ersatzneubau des Hallenbades bewerben. „Wir werden erneut einen Antrag auf Förderung stellen“, erklärte Bürgermeister Bär.