Bürgermeisterin Sandra Pietschmann und Landrat Thomas Hendele unterzeichnen die Ordnungspartnerschaft. Hinter ihnen stehen Andrea Kotthaus, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes, und Polizeihauptkommissar Thomas Eidmann. Foto: Kreisstadt Mettmann
Bürgermeisterin Sandra Pietschmann und Landrat Thomas Hendele unterzeichnen die Ordnungspartnerschaft. Hinter ihnen stehen Andrea Kotthaus, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes, und Polizeihauptkommissar Thomas Eidmann. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Landrat Thomas Hendele, Leiter der Kreispolizeibehörde, und Bürgermeisterin Sandra Pietschmann haben heute eine Ordnungspartnerschaft zwischen der Kreisstadt Mettmann und der Kreispolizeibehörde im Rathaus unterzeichnet. Das berichtet die Stadtverwaltung.

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„Es ist wichtig, dass wir auch in der Außenwirkung den Schulterschluss beider Behörden dokumentieren“, erklärte die Leitende Polizeidirektorin Ursula Tomahogh. Tatsächlich, erklärte die Polizistin, arbeiteten Stadt und Polizei seit langem sehr eng und vertrauensvoll zusammen, was Bürgermeisterin Pietschmann und Landrat Hendele ebenso wie Polizeihauptkommissar Thomas Eidmann und Andrea Kotthaus, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes, bestätigten.

Schwerpunkt der Arbeit wird es sein, gemeinsam Verstöße gegen ordnungsbehördliche Verordnungen zu ahnden, die das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung beeinträchtigten. Dazu gehören unter anderem Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Ruhestörungen, Vandalismus, Bedrohungen, Straßenkriminalität oder Verunreinigungen. Polizei und Mitarbeiter des Rechts- und Ordnungsamtes kontrollieren derzeit auch auf gemeinsamen Streifgängen die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Auslöser waren Beschwerden von Anwohnern des Goetheparks

„Mit der Unterzeichnung der Ordnungspartnerschaft senden wir das Signal nach außen, dass wir uns alle an die Spielregeln halten müssen“, sagte Bürgermeisterin Pietschmann. Um bei Jugendlichen und jungen Menschen Verständnis zu wecken, dass ab einer bestimmten Uhrzeit Menschen ein Recht auf Ruhe haben, seien neben Polizei und Ordnungsamt auch Mitarbeiter der Jugendhilfe und Streetworker abends unterwegs. „Jugendliche müssen aber auch mal jugendlich sein dürfen“, warb Bürgermeisterin Pietschmann auch um Verständnis für jugendlichen Schwung und Übermut.

Nachdem es im vergangenen Sommer immer wieder Beschwerden von Anwohnern des Goetheparks über nächtliche Ruhestörungen gegeben hatte, hatten Stadt und Polizei zu einem Gesprächstermin mit den Nachbarn gebeten. Dort hatte sich Landrat Hendele für eine Ordnungspartnerschaft ausgesprochen.

Die Ordnungspartner wollen gemeinsam Problemen und Kriminalitätserscheinungen entgegentreten. Innerhalb der Partnerschaft arbeitet dabei zwar jede Behörde im Rahmen ihrer Zuständigkeit, allerdings können die Ressourcen der Beteiligten durch mehr Kooperation, Kommunikation und Koordination effektiv gebündelt werden.