Mettmann. Am Freitag, 9. Januar, ist ein 69-Jähriger aus Mettmann von Unbekannten durch einen Internetbetrug um eine hohe Geldsumme gebracht worden.
Nachdem der 69-Jährige etwas mehr als 100.000 Euro an Krypto-Währung erworben hatte, wurde ihm der Zugriff auf das virtuelle Konto verweigert. Das teilt die Polizei mit. Zuvor hatte der Mettmanner gegen 16 Uhr mehrere Textnachrichten, in denen er darauf hingewiesen wurde, dass es verdächtige Zugriffe auf sein Online-Konto gegeben haben soll, erhalten.
“In einem Telefonat mit dem vermeintlichen Kundencenter wurde ihm aus Sicherheitsgründen vorgeschlagen, mit seinem Guthaben Krypto-Währung zu erwerben”, teilt die Polizei mit. Nach der Transaktion stellte der 69-Jährige fest, dass er keinen Zugriff mehr auf das neue virtuelle Konto hatte – und realisierte, dass er Opfer eines Betruges geworden ist.
Die Polizei ermittelt nun in dem Fall und warnt vor den Maschen der Betrüger. Die Polizeibehörde rät: “Wenn Sie telefonisch oder online nach sensiblen Daten gefragt werden, seien Sie skeptisch. Informieren Sie sich vor der Ausführung von Transaktionen an unbekannte Konten oder sprechen Sie mit Freunden oder Bekannten. Alarmieren Sie im Notfall die Polizei. Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, erstatten Sie in jedem Fall Strafanzeige”.


