
Mettmann. Seit dem 1. April ist Laura Kirschey Mettmanns neue Gleichstellungsbeauftragte. Die 31-Jährige verfügt über einen Masterabschluss in Sozialpädagogik / Soziale Arbeit und bringt vielfältige Erfahrungen aus dem öffentlichen Dienst mit.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, sagt Laura Kirschey. Vor ihrem Wechsel nach Mettmann war sie zuletzt als Koordinatorin der Zeuginnen- und Zeugenbetreuung am Amts-, Land- und Oberlandesgericht Düsseldorf tätig. Darüber hinaus arbeitete sie auch als Schulsozialarbeiterin an einer Düsseldorfer Gesamtschule.
Erste Erfahrungen im Bereich Gleichstellung sammelte sie am
Landgericht Düsseldorf, wo sie zum Team der Gleichstellungsbeauftragten gehörte.
Auf die Stellenausschreibung der Stadtverwaltung wurde Laura Kirschey auf der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive aufmerksam. „Die Stelle hat mich sofort angesprochen“, sagt sie. Besonders freut sie sich darüber, dass ihre Stelle als Vollzeitstelle ausgestaltet ist: „Das zeigt, welchen Stellenwert Gleichstellung in der Stadt hat.“
In ihrer neuen Funktion möchte Laura Kirschey besonders die
Themen Opferschutz sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Fokus rücken. Darüber hinaus ist es ihr wichtig, gesellschaftliche Rollenbilder und Rollenverständnisse zu reflektieren und den Dialog darüber zu fördern.
„Ich möchte die Arbeit der Gleichstellungsstelle umfassend, inklusiv und vor allem verständlich gestalten. Gleichzeitig möchte ich deutlich machen, was Gleichstellung eigentlich bedeutet“, sagt sie. Vor allem möchte sie die Arbeit der Gleichstellungsstelle sichtbarer machen: „Ich bin nämlich Ansprechpartnerin für alle Bürgerinnen und Bürger bei
gleichstellungsrelevanten Belangen.“
Nach ihrer Auffassung braucht es eine offene und transparente Kommunikation – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch gegenüber der Stadtgesellschaft. Nur so könnten Fortschritte erzielt und schwierige Themen enttabuisiert werden.
Dabei möchte Laura Kirschey an bestehende Angebote anknüpfen und zugleich neue Impulse setzen: „Etablierte Konzepte wie das Frauenkino möchte ich fortführen, aber auch neue Ideen in die Verwaltung und in die Stadt einbringen.“ Ihr Ziel sei es, nachhaltige Impulse für Chancengleichheit sowie ein respektvolles und verständnisvolles Miteinander zu schaffen.

