Großer Beifall für Bürgermeisterin Sandra Pietschmann in ihrer letzten Ratssitzung, hier mit Iris Jakob, Ratsangelegenheiten, der Beigeordneten Veronika Traumann, dem Beigeordneten Marko Sucic, Hausjustiziar Dr. Richard Bley und dem Technischen Beigeordneten Tobias Janseps (v. l.). Foto: Kreisstadt Mettmann
Großer Beifall für Bürgermeisterin Sandra Pietschmann in ihrer letzten Ratssitzung, hier mit Iris Jakob, Ratsangelegenheiten, der Beigeordneten Veronika Traumann, dem Beigeordneten Marko Sucic, Hausjustiziar Dr. Richard Bley und dem Technischen Beigeordneten Tobias Janseps (v. l.). Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Mit Standing Ovations ist Sandra Pietschmann in ihrer letzten Ratssitzung als Bürgermeisterin Dienstagabend vom Rat, der Verwaltungsbank sowie Bürgerinnen und Bürgern im Zuschauerraum verabschiedet worden.


Im Namen der Dezernatsleitung und der Verwaltung dankte Kämmerin Veronika Traumann der scheidenden Bürgermeisterin „für fünf Jahre der sehr guten undvertrauensvollen Zusammenarbeit“. Sandra Pietschmann habe klare Vorstellungen als Bürgermeisterin gehabt, sie habe Ideen und Visionen für die Stadt eingebracht, eine strategische Ausrichtung der Stadt eingeleitet und sei dabei immer lösungsorientiert im Sinne der Stadtgesellschaft
vorgegangen.

Weiterhin habe sie die fachübergreifende Zusammenarbeit in der Verwaltung im besonderen Maße gefördert. Als Beispiel nannte sie den Masterplan. Diskussionen seien kontrovers und offen geführt worden. Das Fachwissen der Mitarbeitenden habe die Bürgermeisterin immer anerkannt und geschätzt. Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit habe sie sich in schwierigen Zeiten als Krisenmanagerin beweisen müssen: Corona, Flüchtlingswelle aus der Ukraine, Inflation und Energiemangellage.

Als Personaldezernentin habe sie dafür gesorgt, dass eine Vielzahl offener Stellen vor allem auch auf Führungsebene mit guten, engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt wurden. Darüber hinaus habe sie zeitgemäße Arbeitsmodelle in die Verwaltung implementiert (Homeoffice) und für eine entsprechende digitale Ausstattung der Mitarbeitenden gesorgt. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren sehr, sehr gerne und sehr gut mit Ihnen zusammengearbeitet“, sagte Veronika Traumann.

Aus der Politik wurde Bürgermeisterin Pietschmann wegen ihrer Energie, ihrer Power und ihrer Ideen, die sie mit ins Rathaus gebracht hat, gelobt. Als Bürgermeisterin habe sie
vor allem auch fünf Jahre ihrer Lebenszeit für das Wohl Mettmanns zur Verfügung gestellt. Dafür gelte ihr nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern ein ganz großer Dank. „Sie waren die beste aller Bürgermeister, mit denen ich in meiner 26-jährigen Ratstätigkeit zusammengearbeitet habe“,
dankte Ute Stöcker, erste stellvertretende Bürgermeisterin, Sandra Pietschmann.

Vieles sei in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht worden, erklärte Sandra Pietschmann. „Die Wege sind skizziert, aber nicht zementiert. Ich hätte dies als Bürgermeisterin gerne weiter vorangetrieben und beendet“, sagte sie und bedankte sich dafür, „dass ich in den vergangenen fünf Jahren wesentlich mitgestalten und dabei sein durfte“. Jetzt wird sie wieder Zeit für ein Familienleben haben, dass sie während ihrer Amtszeit nicht hatte. Und sie freut sich auf ein Leben ohne Diffamierung, ohne Hass und ohne Hetze.

Vor ihrem Abschied hatte Bürgermeisterin Pietschmann zahlreiche, teils langjährige Ratsmitglieder verabschiedet, die Geehrt wurde außerdem Wolfgang Petschull, der seit 50 Jahren für die SPD im Stadtrat ist – und bis 2030 im Rat sitzen wird.  Ein ganz besonderer Dank der Bürgermeisterin ging auch an ihre erste Stellvertreterin Ute Stöcker, die ebenfalls aus dem Rat ausscheiden wird. Ihr zweiter Stellvertreter, Nils Lessing, hatte bereits im April sein Ratsmandat niedergelegt, weil er von Mettmann nach Erkrath umgezogen ist. Verabschiedung der Ratsmitglieder”, so die Stadtverwaltung.