Mettmann. Am Freitag, 13. März, gastiert mit Michael van Merwyk einer der renommiertesten Blues-Musiker Europas in unserer schönen Stadt. Der mehrfache German-Blues-Award-Gewinner war bereits das ein oder andere Mal auf Mettmanns Bühnen zu Gast und soll im Duo mit Abi Wallenstein auch wieder Teil des Bluesfestivals 2026 werden.
Nun kommt der selbsternannte „Songster“ – in der Tradition von Mississippi John Hurt, Big Bill Broonzy oder Lead Belly – erst einmal solo und erzählt musikalische Geschichten über das Leben, Liebe, gutes Essen, Kaffee und die Höhen und Tiefen des Alltags. Sein Stil: roh, ehrlich, manchmal schräg – aber immer mit Seele, Humor und Tiefgang. Ein bisschen so, als würden Dr. John oder Johnny Cash Songs von Judas Priest oder The Clash interpretieren, begleitet von John Lee Hooker oder Blind Willie Johnson. Seit über 35 Jahren ist Michael van Merwyk unterwegs, tourt regelmäßig durch ganz Europa – von Norwegen bis zur Mittelmeerküste, von der Atlantikküste bis nach Mettmann. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem als „Bester Blues-Sänger“, „Bester Blues-Gitarrist“, Gewinner der German Blues Challenge und als Teil der Band, die als erster europäischer Act den zweiten Platz bei der International Blues Challenge in Memphis (USA) belegte. 2024 erhielt er erneut den Blues Award als bester Solo-Künstler.
Im Gepäck hat Michael van Merwyk sein aktuelles Album „Move On Down The Line“ – eine intime, puristische Produktion: Ein Raum voller Gitarren, zwei Mikrofone, keine Overdubs, keine Studiotricks – jeder Song ein einziger Take. Aufgenommen bei Mainwood Guitars in den Niederlanden, ausschließlich mit National-Reso-Phonic-Gitarren, entsteht ein Klang voller Nähe, Wärme und Authentizität. Das Repertoire verbindet eigene Songs mit Neuinterpretationen von Klassikern unter anderem von Barbecue Bob, Hank Williams, Charley Patton, Sleepy John Estes oder Jesse Fuller. Das Ergebnis ist ein Soundtrack fürs Hier und Jetzt – tief verwurzelt in der Geschichte amerikanischer Musik, geprägt von Michael van Merwyks unverwechselbarem „Euro Style“.
Doch im März soll die Erfolgsgeschichte des Blues im AWO-Treff nicht enden, weswegen Hans Duncker und Benjamin Pieker bereits zwei weitere Konzerte geplant haben. Im April folgt noch das Powerblues-Duo „Hot’n’Nasty“ mit einem exklusiven Unplugged-Abend, und im September soll zudem der viel zu lang vermisste „Godfather of Cigar Box Guitar Blues“, „Chickenbone John“, sein Comeback geben. Dieses hochkarätige Programm in einer Location wie dem AWO-Treff mit seinen begrenzten räumlichen Möglichkeiten lässt aufhorchen und macht Lust auf mehr. Duncker und Pieker wollen dranbleiben und so oft wie möglich die deutsche und europäische Blueselite nach Mettmann lotsen.
Der Vorverkauf läuft im AWO-Treff sowie per Mail unter info@bepevents.de.


