Bürgermeister Thomas Dinkelmann und der Krisenstab der Kreisstadt Mettmann treffen Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus. Foto: Kreisstadt Mettmann
Bürgermeister Thomas Dinkelmann und der Krisenstab der Kreisstadt Mettmann treffen Vorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass ab Montag, 16. März, bis zum Beginn der Osterferien der Unterricht in den Schulen ruht – auch Kindertagesstätten schließen, ebenso wie öffentliche Einrichtungen in Mettmann.

Nach der Entscheidung der Landesregierung bleiben auch in Mettmann ab Montag Schulen und Kindergärten geschlossen. Die anstehenden Abiturprüfungen sind hiervon nicht betroffen. Der Vorlesungsbeginn an den Universitäten verschiebt sich vorerst auf den 20. April.

Die Mettmanner Stadtverwaltung stellt klar, dass die medizinische Versorgung von den Maßnahmen nicht betroffen ist.

„Derzeit trifft der städtische Krisenstab alle wichtigen Vorkehrungen und ich stehe in engem Kontakt mit dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann“, erklärt Bürgermeister Thomas Dinkelmann. „Um die Versorgung bei der kritischen Infrastruktur in der Stadt aufrecht zu erhalten, werden wir einen Notbetrieb für die Kinderbetreuung einrichten.“

Dieser Notbetrieb wird nur Kindern zur Verfügung stehen, deren Eltern im Gesundheitswesen arbeiten oder in einem Beruf, der die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten soll, beispielsweise:

  • Medizinische Versorgung, z.B. Personal im Evangelischen Krankenhaus wie Ärzte, Krankenhelfer/-innen etc.
  • Niedergelassene Ärzte und deren Personal
  • Pharmazeutisch-technische Assistenten, Medizinisch-technische Assistenten
  • Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst
  • Altenpfleger/-innen und Hauswirtschaftspersonal aus entsprechenden Einrichtungen.

Hierzu wird ein entsprechender Nachweis benötigt.

Eltern, die in anderen Berufsgruppen tätig sind, müssen sich leider anderweitige Betreuungsmöglichkeiten organisieren. Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag, 17. März, aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.

In dringenden Fällen steht das Jugendamt der Stadt Mettmann zur Verfügung.

Öffentliche Einrichtungen schließen – Hallenbad bildet Ausnahme

Aufgrund der weiterhin dynamischen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Krisenstab der Kreisstadt Mettmann am Freitagnachmittag beschlossen, den Empfehlungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu folgen und mehrere öffentliche Einrichtungen ab sofort vorübergehend zu schließen.

Hierzu zählen in Mettmann zunächst die Musikschule, die Volkshochschule und das Mehrgenerationenhaus. Auch in der Stadtbibliothek wird der öffentliche Betrieb eingestellt, die Rückgabe von Medien ist jedoch weiterhin möglich.

Das Mettmanner Hallenbad bleibt bis auf weiteres geöffnet.