Ein Protestbanner auf einer Klimaschutzdemo. Foto: Volkmann
Ein Protestbanner auf einer Klimaschutzdemo. Foto: André Volkmann

Mettmann. Bis zum Jahr 2045 soll Mettmann klimaneutral werden. So lautet die Zielvorgabe des Mettmanner Klimaschutzkonzeptes, das 2015 erarbeitet und im Rahmen eines Workshops von Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie mit Unterstützung eines Beratungsunternehmens unlängst überarbeitet wurde. Es wird nach der Sommerpause in den zuständigen politischen Gremien vorgestellt.

Einen Zwischenbericht hatte das Beratungsunternehmen im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität gegeben. Die Erarbeitung von Maßnahmen ist für die Fortschreibung und Entwicklung des Klimaschutzkonzeptes geplant. Hierzu wird die Verwaltung gemeinsam mit der Politik nach der Sommerpause eine gemeinsame Strategie für das weitere Vorgehen entwickeln.

Angesichts steigender Energiepreise sind Verwaltung und Politik bemüht, das Klimaschutzkonzept schnellstmöglich fertigzustellen, damit die Maßnahmen für ein energieeffizienteres und klimafreundlicheres Handeln zeitnah umgesetzt werden können.

Hierzu soll ein entsprechender Fördermittelantrag für die Besetzung einer Stelle im Klimaschutzmanagement gestellt werden. Das Klimaschutzmanagement wird die Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes in den kommenden Jahren koordinieren, planen und zusammen mit den Fachabteilungen in der Verwaltung umsetzen. Neben Politik und Verwaltung wird dabei selbstverständlich auch die Bürgerschaft miteinbezogen.