
Mettmann. Rund 1.700 Läuferinnen und Läufer nahmen in diesem Jahr am Bachlauf des Sportvereins Mettmann-Sport teil. Zahlreiche von ihnen verzichteten auf ihr Trikot – und haben damit Gutes getan: Der Erlös in Höhe von 504 Euro wurde am 6. Juli in Mettmann persönlich an die Sportabteilung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann übergeben.
„Die Spende kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit dem Geld können wir für unsere Sportlerinnen und Sportlern endlich einen Satz neue Trikots anschaffen“, freut sich Doris Hirt, Koordinatorin der Lebenshilfe-Sportabteilung. Die Sportabteilung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann richtet sich an Menschen mit einer kognitiven Einschränkung und bietet ihnen ein breites Angebot an Sportarten – von Tischtennis über Golf und Roller Skating bis hin zu Schwimmen und im Winter Ski Alpin und Snowboard. Geschulte Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie Coaches begleiten die Athletinnen und Athleten mit viel Leidenschaft und fördern neben den sportlichen Kompetenzen vor allem den Spaß an der Bewegung. Regelmäßig nehmen die Sportlerinnen und Sportler erfolgreich an Wettbewerben von Special Olympics teil.
Inklusionslauf geplant
Wilma Rohde vom Präsidium von mettmann-sport erklärt: „Das Planungsteam wollte mit der Spende einen Verein begünstigen, der eine Verbindung zum Sport aufweist. Der Vereinsvorstand wurde bei der Sportabteilung der Lebenshilfe fündig.“
Dass Mettmanns größter Sportverein im kommenden Jahr beim 22. Bachlauf am 1. Mai erstmals auch einen Inklusionslauf plant – neben den bereits etablierten Volksläufen, Nordic-Walking-Strecken und Schülerläufen – macht die Wahl noch stimmiger. Eine Partnerschaft, die nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein starkes Zeichen für Teilhabe und Inklusion setzt.

