Das Mettmanner Rathaus auf der Neanderstraße. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv
Das Mettmanner Rathaus auf der Neanderstraße. Foto: Kreisstadt Mettmann/Archiv

Mettmann. Nach Angaben der Stadtverwaltung legen derzeit mehr als 500 geflüchtete Menschen in der Kreisstadt. Der Platz in Wohnheimen ist knapp, Alternativen wurden notwendig. Über die Situation der Geflüchteten gibt es nun Informationen über einen Service auf der städtischen Webseite. 

Informationen zu der Situation von geflüchteten Menschen in Mettmann sind auf einer
Sonderseite auf der städtischen Homepage zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es weitere wichtige News zur aktuellen Situation von Geflüchteten sowie zahlreiche weiterführende Informationen auf dem städtischen Bürgerportal.

Seit Mitte Juni sei der Zahl der Geflüchteten, die Mettmann zugewiesen wurden, stark angestiegen, hieß es aus dem Rathaus. Zudem habe die Bezirksregierung, die für die Verteilung der Geflüchteten zuständig ist, angekündigt, dass die Städte und Gemeinden in den kommenden Wochen und Monaten weiter mit steigenden Zuweisungen rechnen müssen.

„Derzeit leben mehr als 500 geflüchtete Menschen in den städtischen Unterkünften“, schreibt die Stadtverwaltung. Die Wohnheime seien bis auf wenige Plätze voll. Deshalb würden nun die Gymnastikhalle des KHG, die aktuell nicht im Sportbetrieb ist, sowie eine der beiden Turnhallen des Astrid-Lindgren-Schule als Sammelunterkünfte vorbereitet.

„Gleichzeit wird nach Möglichkeiten für eine langfristigere Lösung der Unterbringung
gesucht, damit die Turnhallen, falls sie tatsächlich belegt werden müssen, nur für eine möglichst kurze Zeit als Unterkünfte dienen“, hieß es weiter.