Auf Höhe des letzten Fahrzeugs endet jetzt die Tempo-30-Zone. Foto: Kreisstadt Mettmann
Auf Höhe des letzten Fahrzeugs endet jetzt die Tempo-30-Zone. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Im Bereich der LVR-Klinik ist auf der Straße Am Kolben eine Tempo-30-Zone zur Verkehrssicherheit eingerichtet worden.


Allerdings wurde die Ampelschaltung stadtauswärts nicht an die neue Geschwindigkeitsregelung angepasst, sodass viele Autos nach der Tempo-30-Zone stark beschleunigen, um noch bei Grün über den Kreuzungsbereich Am Kolben /
Düsseldorfer Straße zu kommen. Dies führt zu einem erhöhten Unfallrisiko, unnötigen Emissionen und einem schlechteren Verkehrsfluss.

Deshalb wurde im Ausschuss für Planen, Umwelt und Bauen beantragt, durch eine technische Anpassung der Ampel die Verkehrssicherheit zu erhöhen, damit unnötige
Beschleunigungsvorgänge vermieden werden und der Verkehrsfluss stadtauswärts verbessert wird. Eine bloße Anpassung einzelner Grünzeiten für eine „grüne
Welle“ unter Berücksichtigung von Tempo 30 sei technisch nur eingeschränkt möglich und nicht die nachhaltigste Lösung, erklärte die Verwaltung. Stattdessen empfahl sie, die
alten Ampeln an den Knotenpunkten Düsseldorfer Straße / Am Kolben sowie Düsseldorfer Straße / Breslauer Straße zu modernisieren und auf eine verkehrsabhängige Steuerung
umzustellen. Die Anlagen könnten dann flexibler auf tatsächliche Verkehrsmengen reagieren, wodurch der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit verbessert werden
könnten.

Für die Umrüstung seien allerdings technische Anpassungen an den bestehenden Anlagen sowie die Erstellung neuer Signalzeitenpläne erforderlich. Die Gesamtkosten für diese
Maßnahme würden sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Das war der Politik zu teuer, weshalb sie sich für die kostengünstigste und schnellste Variante aussprach: Aufhebung der Tempo-30-Zone auf der Straße Am Kolben.