Die Schüler und zwei Lehrer sind nach Rostock gereist. Foto: HHG
Die Schüler und zwei Lehrer sind nach Rostock gereist. Foto: HHG

Mettmann. Vom 2. bis zum 5. Mai hatten die Medienscouts des Heinrich-Heine-Gymnasiums die Gelegenheit, an der Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock teilzunehmen.

In Begleitung zweier begaben sich Stella, Mathilda, Anna, Marlene und Paula (alle Q1) auf eine Reise durch die Welt der Medien und der digitalen Kommunikation. Die Konferenz bot ein facettenreiches Programm, das sich mit aktuellen Themen wie Ängsten, Krisen und anderen mentalen Herausforderungen beschäftigte. Es wurde diskutiert, welche Maßnahmen ergriffen werden können und ab welchem Punkt professionelle Hilfe erforderlich ist. Auch die Prävention von Cybermobbing an Schulen stand im Fokus.

Die Teilnehmer erfuhren, wie Schulen effektiv gegen Cybermobbing vorgehen können und welche Strategien dabei helfen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Konferenz war die Frage nach der digitalen Balance. In einer Zeit, in der unsere Welt immer stärker von digitalen Medien durchdrungen ist, ist es von Bedeutung, ein gesundes Verhältnis zur Nutzung dieser Medien zu finden.

Die Schülerinnen wurden ermutigt, ihre eigenen Gewohnheiten zu reflektieren und Techniken zu erlernen, um eine ausgewogene Nutzung von Medien zu gewährleisten. Die Teilnahme an der Bundesjugendkonferenz Medien wschuf so neue Erkenntnisse und Perspektiven sowie wertvolle Impulse für die weitere Arbeit im Bereich der Medienbildung mitnehmen.

Kürzlich waren die Medienscouts des Heinrich-Heine-Gymnasiums für ihr Engagement gegen Cybermobbing vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien NRW mit dem Abzeichen „Medienscouts-Schule 2024“ als eine von 106 Schulen in NRW ausgezeichnet worden.

Die Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler, die ihren Mitschülerinnen und Schülern bei Problemen und Fragen in ihrem digitalen Alltag zur Seite stehen. Darüber hinaus führen die Medienscouts Schulungen zu speziellen Themen wie der Abwehr von sexuellen Übergriffen im Internet oder dem Umgang mit Cybermobbing durch. Das Engagement der Medienscouts ist ehrenamtlich.