Auf dem Titel zu sehen: Zukunftsvision für Gut Heresbach – ein Ort der Kommunikation, Inspiration und Innovation. Foto/KI: Familie Ritzenhöfer
Auf dem Titel zu sehen: Zukunftsvision für Gut Heresbach – ein Ort der Kommunikation, Inspiration und Innovation. Foto/KI: Familie Ritzenhöfer

Mettmann. Eine wahrlich gute Nachricht. Gut Heresbach – am Ortsausgang Richtung Wuppertal gelegen – wird restauriert. Im September 2025 hat eine Gruppe junger Unternehmerinnen und Unternehmer rund um die Familie Ritzenhöfer das von massivem Verfall bedrohte Gutsanwesen gekauft und haben neben der denkmalgerechten Sanierung zudem konzeptionell etwas Spannendes vor. Denn es soll eine Wiederbelebung ganz im Geiste des Humanisten Konrad Heresbach werden: ein Ort der Kommunikation, Inspiration und Innovation.


Ziel der neuen Eigentümer ist es, das Gut in einen progressiven Arbeitsort zwischen Tradition und Moderne zu transformieren. Unter dem Begriff „neandervalley“, soll das Gutsanwesen unter anderem eine Ideenschmiede für Start-Ups werden. Die März-Ausgabe der Zeitschrift der Aulen Mettmanner beschreibt eindrucksvoll nicht nur die rechtlichen Hürden und Schwierigkeiten – denkmalrechtlich, baurechtlich und verkehrsrechtlich, sondern gibt Ausblick in die Zukunft von Gut Heresbach und seine neuen Eigentümer. Dass den Ritzenhöfers dieses Projekt zuzutrauen ist, steht außer Frage, haben sie bereits schon die alte Kircher-Villa an der Johannes-Flintrop-Straße denkmalgerecht saniert und zu einem Treffpunkt für Unternehmerschaft und Innovationsgeist etabliert.

Die Stadtarchivare – Manager des Mettmanner Gedächtnisses

Die Medamana gibt tiefe Einblicke in die Arbeit von Archivleiter Marinko Betker und Volontärin Jacqueline Muhlack. Alles andere als „verstaubt“ kommen die Aktivitäten und Projekte des Mettmanner Stadtarchivs daher. Die Öffentlichkeitsarbeit zeigte sich nicht nur beim 600-jährigen Jubiläum zur Verleihung der Freiheitsrechte mit Ausstellungen und Vorträgen, auch der VHS-Kurs zur Ahnenforschung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Bildungspartnerschaften mit den beiden Gymnasien sind weitere Beispiele nachhaltiger Beiträge zur Geschichte unserer Stadt.

Mettmann hat eine Seidenstraße? Zusammen mit dem Team des Denkmalschutzes hat das Stadtarchiv eine kleine Zeitreise durch die Mettmanner Textilhistorie entwickelt, die man mit einem Flyer als individuellen Stadtspaziergang selbst entdecken kann. Die Medamana berichtet über die Präsentation des neuen Stadtrundgangs. Auch hier zeigt sich, wie lebendig geschichtliche Wissensvermittlung sein kann.

Adventnachlese

Mit Nachberichten über den Blotschenmarktstand der Aulen, über die AdvenTürchen und das Adventstöndchen gibt es noch eine unterhaltsame Adventnachlese. Und natürlich dürfen weitere Nachrichten und Meldungen aus der Stadt nicht fehlen.

Die 40-seitige Zeitschrift ist für 4,- € im Stadtgeschichtshaus, Mittelstraße 10, samstags zwischen 10 und 12 Uhr zu erwerben oder man nimmt Kontakt auf unter: info@aulemettmanner.de.