Vor dem "Ratskeller" in Metzkausen haben die Engagierten protestiert, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Foto: privat
Vor dem "Ratskeller" in Metzkausen haben die Engagierten protestiert, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Foto: privat

Mettmann. Gegen eine Veranstaltung der AfD in Metzkausen hat sich Protest formiert. Die “Omas gegen Rechts” hatten dazu aufgerufen. 


Serge Menga ist ein politischer Aktivist, der zuletzt auf Einladung des AfD-Kreisverbandes auf einer Veranstaltung in Ratingen aufgetreten ist. Am Donnerstagabend war Menga nun in Mettmann zu Gast. Gegen die Veranstaltung formierte sich Protest. Die “Omas gegen Rechts” hatten zuvor dazu aufgerufen, gemeinsam ein Zeichen für “Vielfalt und Meinungsfreiheit in der Demokratie” sowie für “Toleranz und Courage” zu setzen.

Die Mettmanner Ortsgruppe der Omas gegen Rechts sowie deren Mitstreiterinnen und Mitstreiter zeigen sich entsetzt, “wie sich die AfD in das bürgerliche Metzkausen hineinschleicht”.

“In anderen Städten gibt es eine Übereinkunft der Gastwirtinnen und Gastwirte, keine Räumlichkeiten den Antidemokraten zur Verfügung zu stellen. Nicht so in Mettmann”, ärgert sich Heike Linnert. Der Protest richtet sich im Kern gegen Rassismus – das machten die Aktiven vor Ort mit einem Banner deutlich.

“Dass sich Antidemokraten ohne Widerspruch in unserem Mettmann trafen, konnten wir nicht dulden”, so Linnert. Die Mitbegründerin der Ortsgruppe der Omas gegen Rechts kommentiert zudem: “Es ist so wichtig, dass sich die demokratische Mehrheit den Antidemokraten – die demokratisch gewählt wurden – entgegen stellen. Wir stehen für Meinungsfreiheit, Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit, gegen den Hass und die Hetze, die diese Menschen im Bundestag, im Landtag und auch hier in Mettmann verbreiten”.