Ein Eimer mit Sand steht auf einem Spielplatz. Foto: pixabay
Ein Eimer mit Sand steht auf einem Spielplatz. Foto: pixabay

Mettmann. Die Stadt arbeitet derzeit an einem gesamtstädtischen Spielplatzkonzept, das die zukünftige Ausrichtung und Ausstattung der Spiellandschaft grundlegend neu ordnen soll. Ziel ist es, die Qualität der Spielangebote deutlich zu verbessern und diese langfristig finanziell sowie betrieblich abzusichern.


Vor diesem Hintergrund wird die Stadt bis zum Abschluss des Spielplatzkonzeptes keine größeren Neuanlagen oder umfassenden
Umgestaltungen einzelner Spielplätze umsetzen. Erforderliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zur Aufrechterhaltung des
Spielbetriebs erfolgen selbstverständlich weiterhin.

Aktuell über 90 Spielplätze

Ausgangslage für das Konzept ist, dass Mettmann mit derzeit über 90
Spielplätzen im Vergleich zu ähnlich großen Städten eine deutlich
überdurchschnittliche Anzahl an Standorten aufweist. Diese hohe
Zahl führt dazu, dass viele Spielplätze nur eingeschränkt ausgestattet
sind und qualitativ nicht den heutigen Anforderungen entsprechen.
Ziel des Spielplatzkonzeptes ist es daher, die Anzahl der Standorte
spürbar zu reduzieren und die verbleibenden Spielplätze dafür
deutlich aufzuwerten.

Künftig sollen weniger, dafür aber besser ausgestattete, sichere und
attraktive Spielplätze zur Verfügung stehen. Dabei wird ausdrücklich
darauf geachtet, dass das gesamte Siedlungsgebiet weiterhin
wohnortnah mit Spielplätzen versorgt ist und keine Unterversorgung
entsteht. Gleichzeitig sollen Überkapazitäten vermieden werden. Ergänzend zu den wohnortnahen Spielplätzen sieht das Konzept die Entwicklung einzelner besonders attraktiver Standorte vor, die eine
überörtliche Anziehungskraft entfalten.

Beispiele hierfür sind der Mehrgenerationenspielplatz am Steinbruch
oder der Spiel- und Freizeitbereich am Stadtwald, die bereits heute
über den unmittelbaren Stadtteil hinaus genutzt werden.
Die Verwaltung arbeitet derzeit intensiv an der Erarbeitung des
Spielplatzkonzeptes. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026
vorgesehen. Nach Abschluss wird das Konzept den politischen
Gremien zur Beratung vorgelegt.

Für ausgewählte Spielplätze sind zudem Bürgerbeteiligungen
vorgesehen, wie etwa an der Max-Ernst-Straße.
Die Stadt bittet um Verständnis, dass bis zur Vorlage dieses
gesamtstädtischen Konzepts größere Einzelmaßnahmen
zurückgestellt werden.

Ziel ist eine langfristig tragfähige, qualitativ hochwertige und
ausgewogene Spiellandschaft für Kinder, Familien und alle
Generationen.