Mettmann. Mit einem durchweg positiven Feedback hat sich die Verwaltungsspitze mit Bürgermeister André Bär nach mehr als zwei Stunden Dienstagabend von den Bürgerinnen und Bürgern am Stammtisch des Bürgervereins Metzkausen verabschiedet.
Der Verein hatte wie in den vergangenen Jahren zu Beginn des Jahres die Führungsriege der Verwaltung in die Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums eingeladen, um Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu bieten, mit der Stadt über wichtige Maßnahmen und Entscheidungen zu sprechen, die in diesem und den nächsten Jahren anstehen. Der Vorstand des Bürgervereins hatte vorab Fragen aus der Bürgerschaft gesammelt und der Verwaltung zur Verfügung gestellt. So wurde über die weitere Umsetzung des Masterplan Schulen informiert. Dazu führte die Verwaltung noch einmal aus, dass für die zwei möglichen Standorte der Gesamtschule, an der Goethestraße und Auf dem Pfennig, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung in Auftrag gegeben wird. Weitere Themen des Abends waren die weiteren Schritte für die Modernisierung und Erweiterung der Feuerwache an der Laubacher Straße und der Willettstraße sowie der Umbau der Unterkunft Am Heimsang.
Zur Finanzsituation der Stadt erklärte Kämmerin Veronika Traumann, dass Mettmann zwar ein Teil der Altschulden erlassen worden sei, dies aber letztlich nichts am strukturellen Defizit der Stadt ändern werde, wie bei einem Großteil der NRW-Kommunen, die auch weiterhin Fehlbeträge erwirtschaften würden. Jede Menge Informationen gab es darüber hinaus zu den Bereichen Verkehr, Einzelhandel, Windkraftanlagen und der Planung im Bereich der Kirchendelle. Mit einer Powerpoint-Präsentation wurden die Themen des Abends anschaulich dargestellt und die vorab gestellten Fragen beantwortet. Die Präsentation gibt es auf der städtischen Homepage.


