Andreas Walter, Simon Wilde (Leiter der Tafel Mettmann), Schulleiter Benjamin Lonnemann, die stellvertretende Schulleiterin Claudia Farik sowie Kinder der KGS Neanderstraße. Foto: Benjamin Lonnemann
Andreas Walter, Simon Wilde (Leiter der Tafel Mettmann), Schulleiter Benjamin Lonnemann, die stellvertretende Schulleiterin Claudia Farik sowie Kinder der KGS Neanderstraße. Foto: Benjamin Lonnemann

Mettmann. Für die Viertklässler der Katholischen Grundschule (KGS) Neanderstraße endet in diesen Tagen die Grundschulzeit. Ihre Schulranzen haben jedoch noch lange nicht ausgedient: Auch in diesem Jahr spendeten die Schüler*innen ihre gut erhaltenen Tornister an die Tafel Mettmann und setzen damit eine Tradition fort, die seit mehr als zehn Jahren besteht.


Simon Wilde, Leiter der Tafel Mettmann, nahm gemeinsam mit seinem Team die gespendeten Schulranzen entgegen. Nach einer sorgfältigen Prüfung und Reinigung werden die Tornister mit Schulmaterialien ausgestattet und während der Sommerferien an Schulanfänger aus Familien mit geringem Einkommen weitergegeben. So können sich die Kinder pünktlich zum Schulstart über eine vollständige Ausstattung für ihren ersten Schultag freuen.

„Die Unterstützung der Viertklässler*innen ist für uns jedes Jahr etwas Besonderes. Mit ihren Schulranzen geben sie anderen Kindern etwas Wertvolles mit auf den Weg und helfen gleichzeitig ganz konkret Familien, für die die Einschulung auch eine finanzielle Herausforderung darstellt“, sagt Simon Wilde, Leiter der Tafel Mettmann.

Die Tafel Mettmann unterstützt wöchentlich mehr als 800 Kunden mit Lebensmitteln. Über 60 ehrenamtlich Engagierte sorgen dafür, dass die Waren abgeholt, sortiert und ausgegeben werden. Die langjährige Zusammenarbeit mit der KGS Neanderstraße ergänzt dieses Engagement um eine wichtige Hilfe rund um den Schulstart.

Ein wichtiger Partner der Aktion ist das Kaufhaus der Mettmanner, das Sozialkaufhaus der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Es übernimmt die Organisation und logistische Abwicklung der Tornister-Spenden und sorgt dafür, dass gut erhaltene Schulranzen sinnvoll weiterverwendet werden können. Gleichzeitig bietet das Sozialkaufhaus langzeitarbeitslosen Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten und fördert damit soziale Teilhabe.

Die gemeinsame Aktion verbindet Nachhaltigkeit und soziales Engagement auf besondere Weise: Ausgediente Schulranzen erhalten ein zweites Leben und begleiten schon bald neue Erstklässler*innen auf ihrem Weg in einen erfolgreichen Schulstart.