Das Konrad-Heresbach-Gymnasium an der Laubacher Straße 13. Foto: André Volkmann
Das Konrad-Heresbach-Gymnasium an der Laubacher Straße 13. Foto: André Volkmann

Mettmann. Am 2. August jährt sich der Geburtstag von Konrad Heresbach zum 530. Mal. Damit nicht genug: Sein Todestag, der 14. Oktober 1576, jährt sich zum 450. Mal. Grund genug fürs Stadtarchiv, den besonderen Sohn der Stadt ein bisschen in den Vordergrund zu rücken.


Der heute eher unbekannte Humanist Heresbach war zu seiner Zeit eine wichtige Person für die Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg. Als Prinzenerzieher und Rat
des späteren Herzogs Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg prägte er das Leben in einer Zeit voller Veränderungen maßgeblich mit. Seine Schriften zu den verschiedensten
Themen sind auch heute noch anschlussfähig. Trotz seines einzigartigen Lebenslaufs ist er in Vergessenheit geraten – auch wenn ein Gymnasium nach ihm benannt wurde.

Das Stadtarchiv hat dies zum Anlass genommen, in diesem Konrad-Heresbach-Jahr mit verschiedenen Formaten an ihn zu erinnern. Zusammen mit dem Grafiker Thomas Wienecke aus der Hausdruckerei der Stadt hat Jacqueline Muhlack, wissenschaftliche Volontärin im Stadtarchiv, ein Ausmalheft gestaltet. Es wurde bereits an drei Grundschulen verteilt. Mit den Bildern zum Ausmalen sollen auch die Jüngsten etwas über Heresbach lernen. Das Heft wird es demnächst an verschiedenen Orten in der Stadt geben. Außerdem begleitete das Team des Stadtarchivs einen Kurs am Konrad-Heresbach-Gymnasiums (KHG) während einer Projektwoche über Heresbach.

In Kooperation mit Gut Heresbach hat das Stadtarchiv eine kleine Roll-up-Ausstellung erarbeitet. In den kommenden Monaten wird sie an verschiedenen Orten der Stadt zu sehen sein und den Schulen zur Verfügung gestellt. Außerdem sind kleinere Social Media-Beiträge zu seiner Person geplant, die in der nächsten Zeit unregelmäßig auf den Kanälen der Stadt veröffentlicht werden.