Haben sich für ein Gruppenfoto versammelt: Engin Alparslan, Geschäftsführer Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Prof. Lothar Scheuer, Vorstand Aggerverband, Christine Zeller, Stadtkämmerin Münster, Dirk Salomon, Technischer Geschäftsführer KVB, Franz-Georg Wulf, Vorstand Wupperverband, Thomas Taugs, Vorstand Abwasserbetrieb TEO AöR, Ingo Noppen, Technischer Betriebsleiter Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf, Robert Reminghorst, Stellv. Betriebsleiter Ahlener Umweltbetriebe, Sabine Krämer, Abwasserwerk Stadt Bergisch Gladbach, Thomas Meier, Betriebsleiter Abwasserbetrieb Warendorf, André Leson, Stadtbaurat Stadt Oelde, Adolf-Ernst von Seidlitz, Kaufmännischer Leiter KVB, Holger Streuber, Manager Operations Support Lhoist Germany Rheinkalk GmbH, Janine Mentzen, Kaufmännische Betriebsleiterin Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf. Foto: BRW
Haben sich für ein Gruppenfoto versammelt: Engin Alparslan, Geschäftsführer Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Prof. Lothar Scheuer, Vorstand Aggerverband, Christine Zeller, Stadtkämmerin Münster, Dirk Salomon, Technischer Geschäftsführer KVB, Franz-Georg Wulf, Vorstand Wupperverband, Thomas Taugs, Vorstand Abwasserbetrieb TEO AöR, Ingo Noppen, Technischer Betriebsleiter Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf, Robert Reminghorst, Stellv. Betriebsleiter Ahlener Umweltbetriebe, Sabine Krämer, Abwasserwerk Stadt Bergisch Gladbach, Thomas Meier, Betriebsleiter Abwasserbetrieb Warendorf, André Leson, Stadtbaurat Stadt Oelde, Adolf-Ernst von Seidlitz, Kaufmännischer Leiter KVB, Holger Streuber, Manager Operations Support Lhoist Germany Rheinkalk GmbH, Janine Mentzen, Kaufmännische Betriebsleiterin Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf. Foto: BRW

Wuppertal. Der 2019 gegründeten Klärschlammverwertung Buchenhofen sind weitere öffentlich-rechtliche Partner beigetreten.


Das Konzept der bisherigen Gesellschafter Aggerverband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Wupperverband sowie der Stadtentwässerungsbetriebe der Stadt Düsseldorf und der Stadt Münster sei für die neuen Gesellschafter überzeugend – diese sind die Stadtentwässerungsbetriebe der Städte Ahlen, Bergisch Gladbach, Oelde, der Abwasserbetrieb Warendorf sowie die Abwasserbetrieb TEO AöR, ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Telgte und der Gemeinden Everswinkel, Ostbevern und Beelen.

Mit den von den neuen Gesellschaftern eingebrachten Klärschlammmengen und einer Erhöhung der Menge aus der Landeshauptstadt Düsseldorf geht das Projekt nun in die Genehmigungsphase. Damit sei auch für Nordrhein-Westfalen „wieder ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherheit der Klärschlammverwertung getan“, so der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW).

Die Partner planen, ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage, die höchsten Standards in Sachen Technik und Umweltschutz entsprechen wird, zu entsorgen. Diese soll am Standort Buchenhofen des Wupperverbandes entstehen. Hier betreibt der Verband seine größte Kläranlage und bereits seit 1977 eine Schlammverbrennungsanlage – so können auch hier die bereits vorhandenen Erfahrungen und Ressourcen in die neue Anlage einfließen, die ab 2028 die rund 47.500 Tonnen an Klärschlamm verbrennen wird, die bei den beteiligten öffentlich-rechtlichen Gesellschaftern pro Jahr anfallen.

„Die neue Verbrennungsanlage wird zudem technisch und wirtschaftlich gute Voraussetzungen für die ab 2029 gesetzlich geforderte Rückgewinnung von Phosphor bieten, der zu einem erheblichen Anteil in der Verbrennungsasche enthalten ist“, erklärt der BRW. Dieser für den Menschen überlebenswichtige Rohstoff sei in der Natur endlich, daher solle er künftig zurückgewonnen werden.

Im Zuge der Genehmigungsphase erfolgen unter anderem die Genehmigungsplanung sowie die Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage der Klärschlammverwertung Buchenhofen wird der Wupperverband seine vorhandene Anlage weiter zur Verbrennung eigener und externer Klärschlämme nutzen.