Autos sind unterwegs. Symbolfoto: pixabay
Autos sind unterwegs. Symbolfoto: pixabay

Duisburg. Die Arbeiten beim Projekt „Erweiterung der A40 einschließlich Ersatzneubau Rheinbrücke Neuenkamp“ befinden sich auf der Zielgeraden.

In den verbleibenden knapp 70 Stunden der zehntägigen Vollsperrung werden letzte Sanierungsmaßnahmen an der Asphaltdeckschicht im Streckenabschnitt vorgenommen, Markierungen aufgebracht sowie Mittelstreifentrennungen und Fahrzeugrückhaltesysteme aufgebaut.

Ehe die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer die A40-Rheinquerung nutzen können, folgt die Abnahme durch die Verkehrsbehörde. Die Inbetriebnahme des ersten Teilbauwerks sowie des A40-Streckenabschnitts soll – vorbehaltlich extremer Witterungseinflüsse – am Montag, 6. November, morgens erfolgen. Nach weniger als vier Jahren Bauzeit wird dann der Verkehr wieder sechsstreifig über das erste Brückenteilbauwerk der neuen Rheinbrücke Neuenkamp fließen, und es gibt keine Gewichtsbeschränkungen mehr für die Querung des Rheins. Dies sorgt für eine nachhaltige Entlastung im Pendlerverkehr zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet sowie auf der Transitstrecke zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Mit Inbetriebnahme des ersten Brückenteilbauwerks der neuen Rheinbrücke Neuenkamp hält Duisburg mit 380 Metern den deutschen Rekord für die längste Spannweite bei einer Schrägseilbrücke.