Markus Schlomski, Markus Hilkenbach, Sven Wolf, Miriam Scherff, Daniel Flemm, Leif Reitis, Mike Giera und Christoph Nath. Foto: Lars Langemeier
Markus Schlomski, Markus Hilkenbach, Sven Wolf, Miriam Scherff, Daniel Flemm, Leif Reitis, Mike Giera und Christoph Nath. Foto: Lars Langemeier

Remscheid/Solingen/Wuppertal. Die Stadtwerke Remscheid, Solingen und Wuppertal bündeln ihre Kräfte für die Energiewende.


Die Energiewende stellt Städte, Kommunen und Energieversorger vor große Herausforderungen – insbesondere im Bereich Investitionen in erneuerbare Energien und innovative Technologien. Die Oberbürgermeister von Solingen (Daniel Flemm), Wuppertal (Miriam Scherff) und Remscheid (Sven Wolf) haben ihre Zusammenarbeit bereits intensiviert. Nach dieser initialen Initiative gehen jetzt die Stadtwerke aus Solingen, Remscheid und Wuppertal einen zukunftsweisenden weiteren Schritt: Mit der Gründung der Bergischen Kooperation schaffen sie eine starke regionale Allianz, die die Energiewende aktiv gestaltet und vorantreibt. Ziel sind gemeinsame PV- oder Batteriespeicher-Projekte, aber auch gemeinsame Produkte im Bereich der Energiedienstleistungen für zuhause.

Die neue Gesellschaft mit Sitz in Wuppertal und Betriebsstätten in jeder der drei Städte wird das Know-how und die Kapazitäten der beteiligten Stadtwerke vereinen. Ziel ist es, gemeinsam Projekte zur Entwicklung, Finanzierung, zum Bau und Betrieb von Anlagen im Bereich erneuerbare Energien zu realisieren und die Innovationskraft zu bündeln. Darüber hinaus steht die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Know-how, Produkten und Energiedienstleistungen rund um die Energieerzeugung und – Nutzung im eigenen Zuhause im Fokus – so profitieren alle Partner von Synergien und neuen Lösungen. Die
drei Partner werden zu jeweils einem Drittel an der neuen Gesellschaft beteiligt sein. Die Räte der drei Städte haben der Gründung zugestimmt; vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht ist die notarielle Gründung zum Oktober 2026 vorgesehen. Die Gründung der Kooperation eröffnet vielfältige Chancen: Durch die Bündelung von Know-how und Kapazitäten lassen sich Skaleneffekte erzielen, die Umsetzungskraft wird erhöht und Risiken können besser gestreut werden. Gleichzeitig stärkt die
Kooperation die regionale Wertschöpfung und unterstützt das Erreichen der jeweiligen Klimaziele der drei Kommunen.

Die Geschäftsführungen der beteiligten Stadtwerke erklären gemeinsam: „Die interkommunale Zusammenarbeit schafft eine verlässliche Basis für weitere gemeinsame Projekte und Kooperationen und verankert die Stadtwerke noch stärker als zentrale Akteure der Daseinsvorsorge im Bergischen Land. Wir wollen gemeinsam Alternativen zur Nutzung von fossilen Ressourcen schaffen, denn die Schönheit des Bergischen Landes gilt es auch für kommende Generationen zu bewahren.“

Auch die Oberbürgermeister der drei Städte sehen den vielfältigen Mehrwert für die Region und betonen gemeinsam: „Mit dieser wegweisenden Bündelung der Stärken in einer gemeinsamen Allianz werden wichtige Weichen für die nachhaltige Energieversorgung der Region gestellt. Mit der neuen Kooperation setzen die Stadtwerke Solingen, Remscheid und Wuppertal ein deutliches Zeichen für Innovationskraft und regionale Verantwortung. Ferner stehen wir zu unserem Wort. Wir schauen immer, ob es auch Bergisch
geht.“

Die organisatorische Umsetzung sieht eine rollierende Vorsitzregelung in der Gesellschafterversammlung sowie eine externe Geschäftsführungsperspektive vor. Bis eine externe Besetzung erfolgt ist, übernimmt Christoph Nath (Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid) die Geschäftsführung. Kooperationsgesellschaft Stadtwerke Bergisches Land mbH steht dann für nachhaltige Energieprojekte, effektive Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Energiewende – zum Nutzen der Menschen und Unternehmen im Bergischen Land.