Ein Banner weist auf die Lebensgefahr beim Betreten von Gleisanlagen hin. Foto: Bundespolizei
Ein Banner weist auf die Lebensgefahr beim Betreten von Gleisanlagen hin. Foto: Bundespolizei

Altena. Die Bundespolizei und die Deutsche Bahn warnen vor den Gefahren bei Gleisüberschreitungen am Bahnhof Altena.


In der Vergangenheit seien vermehrt Gleisüberschreitungen von Passanten festgestellt worden, teilt die Bundespolizei mit. Die Abkürzung sei lebensgefährlich. Nun hängt ein Warn-Banner am Bahnhof in Altena, das Mitarbeiter der Deutschen Bahn und die Polizei am heutigen Dienstag dort angebracht haben, um sichtbar auf die Gefahren hinzuweisen.

In der kommenden Woche werden Präventionsteams der DB und der Bundespolizei zudem Schulen vor Ort besuchen und auf die bestehenden Gefahren aufmerksam machen.

„Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut daraufhin, dass es leider den Meisten nicht bewusst ist, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist“, teilt die Behörde mit. Moderne Züge seien heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte.

Tödliche Gefahren gehen zudem von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus.

Die Bundespolizei warnt daher vor den Gefahren des Bahnstroms: „Dieser verfügt über 15.000 Volt und 1.000 Ampere“. Eine Berührung der Oberleitung sei nicht nötig, da durch sogenannte Lichtbögen der Strom, der gut 65-mal stärker ist als aus einer herkömmlichen Steckdose, auf den menschlichen Körper überspringen könnte.

Vor allem Kinder, Jugendliche und Heranwachsende will man warnen – und zwar vor dem Klettern auf Waggons und Strommasten oder vor dem Zug- oder S-Bahn-Surfen. Auch das Fertigen von Selfies oder Fotos im Gleisbereich sowie Leichtsinn und Mutproben im Bereich von Bahnanlagen ende oft tödlich oder mit schwersten Verletzungen, so die Bundespolizei.