Junge Leute beim Brainstorming an einem Tisch. Foto: pixabay
Junge Leute beim Brainstorming an einem Tisch. Foto: pixabay

Düsseldorf. Die Unternehmensnachfolge wird immer schwieriger, das belegen die Zahlen des aktuellen DIHK-Reports Unternehmensnachfolge 2023.

Ein wichtiger Grund für das nachlassende Interesse ist der demografische Wandel, hinzu kommen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftliche Zukunft, weiter steigende Energiekosten, der Fachkräftemangel sowie eine enorme Regulierungsdichte. „Dass es für Unternehmerinnen und Unternehmer derzeit schwieriger denn je ist, einen geeigneten Nachfolger zu finden, sehen wir in unserer täglichen Beratung bestätigt“, sagt Tomi Pilipovic, Bereichsleiter Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Düsseldorf.

Ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzial sieht die IHK Düsseldorf in der Unternehmensnachfolge durch Frauen, die insbesondere in NRW noch unterdurchschnittlich ist. Die jüngst veröffentlichte IHK-Studie „Gründungen und Nachfolgen durch Frauen in NRW“ hat gezeigt, dass dafür die Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, etwa durch den Abbau von Geschlechtervorurteilen und eine bessere Vereinbarkeit von Selbstständigkeit und Familie.

„Wir weisen bei der Beratung von Existenzgründern aber regelmäßig auf die Vorteile hin, die die Übernahme eines bestehenden Unternehmens gegenüber einer Neugründung haben kann. Mit individuellen Beratungsangeboten, einem landesweiten Nachfolgepool, einer Webinarreihe zu den wichtigsten Nachfolgethemen und unserer virtuellen Plattform, der Unternehmenswerkstatt Deutschland (UWD), bieten wir zudem umfassende Unterstützung, um den im Report genannten aktuellen Entwicklungen entgegenzuwirken und Mut zum Unternehmertum zu machen“, so Pilipovic weiter.