Schülerinnen konnten in verschiedene Berufe hineinschnuppern. Foto: Flughafen Düsseldorf / Caroline Schlüter
Schülerinnen konnten in verschiedene Berufe hineinschnuppern. Foto: Flughafen Düsseldorf / Caroline Schlüter

Düsseldorf. Beim Girls‘ Day, dem elften Aktionstag am Düsseldorfer Airport, haben unter anderem 55 Schülerinnen des Düsseldorfer Max-Planck-Gymnasiums erlebt, welche beruflichen Möglichkeiten ihnen bei der Flughafen Düsseldorf GmbH und ihren Partnern Eurowings und Bundespolizei offen stehen.


Ob beim Besuch der Halle 7 für Flugzeugwartung, der Bundespolizeiinspektion, der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG), des Airside Operations Managements, der flughafeneigenen Feuerwache, des Fluglärmmessprojekts oder der Ausbildungswerkstatt des Airports – die jungen Besucherinnen hatten vor Ort die Gelegenheit sich selbst auszuprobieren, fleißig mitanzupacken, Erfahrungsberichten aus erster Hand zuzuhören und danach ihre eigenen Fragen zu platzieren – und so in den operativen Arbeitsalltag einzutauchen.

„Wir unterstützen den Aktionstag schon seit vielen Jahren – und freuen uns, wenn er dazu beiträgt, dass sich junge Frauen nach ihrem Schulabschluss beispielsweise für eine Ausbildung zur Elektronikerin oder Werkfeuerwehrfrau oder für ein duales Studium bei uns am Airport entscheiden“, so Pradeep Pinakatt, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor am Düsseldorfer Flughafen. „Denn Technik ist nicht nur was für Jungs. Sie ist spannend. Bietet vielfach ungeahnte Möglichkeiten. Und eröffnet häufig ganz neue Sichtweisen. Die Frauen, die hier bei uns am Airport in operativen Bereichen tätig sind, haben sich natürlich nicht nur während ihrer Ausbildung, sondern auch im Anschluss danach in der vermeintlichen Männerwelt erfolgreich behauptet.“

Vergleicht man die 25 häufigsten Ausbildungsberufe in Deutschland, sind diese entweder überwiegend in weiblicher oder überwiegend in männlicher Hand. Das zeigen die Zahlen des WSI, Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut, mit Blick auf das Jahr 2023.

Technische und mechanische Berufsbilder in Industrie und Handwerk werden noch immer von Männern dominiert. So liegt der Frauenanteil unter den angehenden Mechatronikern, Fachinformatikern, Elektronikern und Industrie- und Anlagenmechanikern deutschlandweit gerade einmal bei zwischen zwei und zehn Prozent. Das spiegelt sich auch am Düsseldorfer Airport wider: Von aktuell 41 Auszubildenden und Studenten in technischen Gewerken bzw. bei der Feuerwehr sind nur vier weiblich. Dem gegenüber stehen fünf junge Frauen (und sechs junge Männer), die derzeit eine kaufmännische Ausbildung oder ein Duales Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich am DUS machen.