Symbolisch überreichte die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth die Spendenschecks und einen Apfelbaum (rechts im Bild), der einen besonderen Platz im Garten des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth erhalten wird: (v. l. n. r.): Bernd Franken, 1. Vorsitzender der ÖHK, Claudia Witte, Bereichsleiterin Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie, Elisabeth Siemer, Leiterin des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth, Christine Paul und Dorothée Marquardt (vorn), hauptamtliche Koordinatorinnen der ÖHK, Ute Schneider-Smietana, Vorstandssprecherin der Kaiserswerther Diakonie, Christine Taylor, Geschäftsführerin der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie, Sarah Deutschmann, Rotaract, Henning Erdmann, 2. Vorsitzender des Freundeskreises des Kinderhilfezentrums Düsseldorf, Eva Weise, stellvertretende Vorsitzende der ÖHK, Pauline Leven, Rotaract. Foto: Kaiserswerther Diakonie/M. Wetzel
Symbolisch überreichte die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth die Spendenschecks und einen Apfelbaum (rechts im Bild), der einen besonderen Platz im Garten des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth erhalten wird: (v. l. n. r.): Bernd Franken, 1. Vorsitzender der ÖHK, Claudia Witte, Bereichsleiterin Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie, Elisabeth Siemer, Leiterin des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth, Christine Paul und Dorothée Marquardt (vorn), hauptamtliche Koordinatorinnen der ÖHK, Ute Schneider-Smietana, Vorstandssprecherin der Kaiserswerther Diakonie, Christine Taylor, Geschäftsführerin der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie, Sarah Deutschmann, Rotaract, Henning Erdmann, 2. Vorsitzender des Freundeskreises des Kinderhilfezentrums Düsseldorf, Eva Weise, stellvertretende Vorsitzende der ÖHK, Pauline Leven, Rotaract. Foto: Kaiserswerther Diakonie/M. Wetzel

Düsseldorf.  Bereits zum dritten Mal hat die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth (ÖHK), in diesem Jahr unterstützt durch den Rotary Club Düsseldorf-Kaiserswerth und den Rotaract Club Düsseldorf, einen Spenden-Hospizlauf zugunsten der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen organisiert.

Unter anderem erstellten der Rotary Club Düsseldorf-Kaiserswerth und der Rotaract Club Düsseldorf eine neue digitale Anmeldeplattform und bewarben den Lauf stark. Beim Hospizlauf selbst unterstützten sie beispielsweise beim Auf- und Abbau und übernahmen den Getränke- und Backwarenverkauf.

„Das Prinzip ist ganz einfach: Alle können mitmachen, denn es darf gerannt, gejoggt oder einfach auch nur spaziert werden! Die Läuferinnen und Läufer suchen sich vorab Sponsoren, die jede absolvierte Runde mit einem Betrag honorieren. Die Strecke geht mitten durch Kaiserswerth, Start- und Zielpunkt ist die Kaiserpfalz“, erläutert Bernd Franken, 1. Vorsitzender der ÖHK. Und so machten sich im Spätsommer rund 200 Läuferinnen und Läufer auf den zwei Kilometer langen Rundkurs, angefeuert von zahlreichen Familienmitgliedern, Besuchern und Unterstützerinnen. Die Kinder konnten auf einer 800 Meter langen Strecke Runden sammeln und zahlreiche Schullassen beteiligten sich daran.

„Die Stimmung beim Hospizlauf in Kaiserswerth ist eine ganz besondere, denn der gute Zweck steht bei allen im Vordergrund. Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufern, ganz gleich ob sie eine oder zehn Runden geschafft haben. Wir sind sehr dankbar, dass die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth uns tatkräftig ideell sowie materiell unterstützt“, bekräftigt Ute Schneider-Smietana, Vorstandssprecherin der Kaiserswerther Diakonie.

Dorothée Marquardt, eine der beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen der ÖHK, freut sich über die rege Teilnahme und das gute Spendenergebnis: „Mit dem Friederike Fliedner Hospiz Kaiserswerth wird das erste stationäre Hospiz im Düsseldorfer Norden gebaut. Dies ist eine ideale Ergänzung unserer ambulanten Hilfen, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Die Kaiserwerther Diakonie hat sich bereits im Vorfeld überlegt, wofür sie die Spende einsetzen wird. „Das Friederike Fliedner Hospiz Kaiserswerth wird im Mai 2024 in Betrieb gehen, und mit der Spende der ÖHK werden wir die Kosten für Materialien oder Honorare für Therapeuten finanzieren. Den Gästen und ihren Angehörigen ermöglichen wir so, zusätzliche ergänzende Therapien wie beispielsweise Musik- oder Kunsttherapie, Klangschalenmassagen oder Aromatherapie zu erhalten“, erklärt Elisabeth Siemer, Leiterin des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth.

Insgesamt kamen beim 3. Hospizlauf Kaiserswerth Spenden in Höhe von 16.000 Euro zusammen. Die andere Hälfte der Spenden erhält das Kinderhilfezentrum Düsseldorf.