Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen. Foto: Volkmann
Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen. Foto: Volkmann

Düsseldorf. Nachdem ein Mann am Mittwochabend mit einem Auto durch das Schaufenster in einen Supermarkt an der Markenstraße gefahren ist, ermittelt eine Mordkommission. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.


Am Mittwochabend rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf sowie der Polizei gegen 19.30 Uhr aus, nachdem ein Auto einen automatischen Notruf gesandt hat. Zunächst gab es eine Information über einen unklaren Unfall.

“Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass ein Pkw aus bisher ungeklärter Ursache in ein Ladenlokal gefahren war. Dabei wurde der Fahrer des Pkw und ein weiterer Mensch leicht verletzt”, teilt die Feuerwehr mit. Im Anschluss übernahm die Polizei ihre Ermittlungen zu dem Unfall in Oberbilk.

Laut Zeugenaussagen sei ein Mann mit seinem Wagen mit hoher Geschwindigkeit durch ein Schaufenster in einen Supermarkt an der Markenstraße gefahren und innerhalb des Geschäfts zum Stehen gekommen.

Sowohl der 34 Jahre alte Fahrer als auch eine weitere Person wurden leicht verletzt. Der 34-Jährige wurde festgenommen und soll dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.