
Düsseldorf. Das Friederike Fliedner Hospiz Kaiserswerth lädt am 7. Mai ab 18.30 Uhr Interessierte ein, unter dem Titel „WeiterLeben – Begegnung und Austausch über den Tod und das Sterben“, über das Lebensende miteinander ins Gespräch zu kommen.
Inspiriert ist das neue Format von der internationalen Bewegung der sogenannten Death Cafés, bei der Menschen in geschütztem Rahmen Gedanken und Fragen zum Abschiednehmen teilen können. Ziel ist es, das oft tabuisierte Thema Tod in die Mitte der Gesellschaft zu holen und einen respektvollen Dialog zu fördern.
Die neue Reihe „WeiterLeben“ richtet sich an Menschen, die sich mit den Themen Sterblichkeit, Tod und Trauer beschäftigen wollen. Eigene Erfahrungen mit Verlust und Abschied sind dabei keine Voraussetzung, es geht nicht um Trauerbegleitung: „Mit ‚WeiterLeben‘ möchten wir einen geschützten und respektvollen Raum schaffen, in dem Interessierte ohne Berührungsängste über Tod und Sterben sprechen können – in entspannter Runde bei einem Glas Wein oder Wasser. Der offene Austausch kann helfen, Unsicherheiten abzubauen und neue Perspektiven auf das Lebensende zu gewinnen“, erklärt Elisabeth Siemer, die Leiterin des Friederike Fliedner Hospizes Kaiserswerth.
Die Veranstaltung versteht sich ausdrücklich nicht als Trauergruppe, sondern als moderierter Austausch auf Augenhöhe. Nach einem gestalteten Impuls kommen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Perspektiven und die Möglichkeit, sich ohne feste Agenda oder Erwartungshaltung einzubringen.
Die ersten beiden Termine der Veranstaltungsreihe finden am Donnerstag, 7. Mai und am Donnerstag, 9. Juli um 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum des Hospizes der Kaiserswerther Diakonie statt.
Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich für die Veranstaltungen unter hospiz@kaiserswerther-diakonie.de anmelden.

