Essen. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen fünf Essener Projekte im Rahmen des Städtebauförderprogramms 2026 mit insgesamt 19,667 Millionen Euro. Dazu der Essener CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Schrumpf:
„Die Förderzusage ist eine sehr gute Nachricht für Essen“, erklärt Fabian Schrumpf. „Mit rund 20 Millionen Euro werden wichtige Vorhaben in der Innenstadt sowie in Karnap, Katernberg und im Essener Westen ermöglicht. Hinzu kommt die Förderung für den Erhalt und die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Zollverein. Die Städtebauförderung setzt dort an, wo Veränderungen für die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar sichtbar und im Alltag spürbar werden.“
2,03 Millionen Euro fließen in die Planungskosten für vorgesehene bauliche Maßnahmen, die kommunale Begleitung sowie private Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes in der Innenstadt. Nach Karnap gehen 2,188 Millionen Euro für die Erneuerung der Skate- und Funsportanlage sowie die Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Aufwertung des Stadtbildes.
Katernberg bekommt 4,399 Millionen Euro der Fördermittel ab. Die Mittel fließen unter anderem in die Neugestaltung des Barbarossaplatzes und in private Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes. Weitere 5,422 Millionen Euro kommen der Stiftung Zollverein zugute. Als weitere Einzelmaßnahme werden die Instandsetzung der Rohrleitungsbrücken sowie die Instandsetzung von Oberflächen im Bereich Schacht XII, Teil 3, unterstützt.
Nach Essen-West gehen 5,628 Millionen Euro. Gefördert werden die Öffnung der Gesamtschule Bockmühle in den Stadtteil, der Grünzug Kesselstraße sowie die Bodenaufbereitung für das Quartier der Generationen.
„Die geförderten Vorhaben sind so vielfältig wie unsere Stadtteile“, betont Fabian Schrumpf MdL. „Sie reichen von attraktiven Sport- und Freizeitangeboten über die Aufwertung öffentlicher Plätze und Grünflächen bis hin zur Öffnung einer Schule in das Quartier. Gleichzeitig leisten die Mittel einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Welterbes Zollverein. Davon profitieren die Menschen vor Ort und die gesamte Stadt.“
Das Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen 2026 umfasst landesweit rund 356 Millionen Euro für 139 Vorhaben in 117 Städten und Gemeinden. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt davon 185 Millionen Euro bereit, der Bund rund 171 Millionen Euro. Für alle Vorhaben des Programms hat das Land den vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugelassen. Die Kommune muss daher nicht auf den formalen Förderbescheid warten, sondern kann die nächsten Schritte unmittelbar einleiten. Das schafft Planungssicherheit und vermeidet unnötige Verzögerungen.


