Fleischermeister Frank Zech betreibt einen Kultimbiss. Foto: Pia Bierschbach
Fleischermeister Frank Zech betreibt einen Kultimbiss. Foto: Pia Bierschbach

Essen. Wer hat die Currywurst erfunden? Das ist seit dem Erscheinen des Buches „Alles Currywurst – oder was?“ von Tim Koch und Gregor Lauenburger im September 2024 endgültig geklärt: Es war Peter Johann Hildebrand aka „Peter Pomm“ und zwar 1936 in Duisburg.


Bei „Peter Pomm’s Pusztetten-Stube“ hängt mittlerweile eine Gedenktafel, und die legendäre Bude steht unter Denkmalschutz. Berlin ist damit auf Platz 2 gelandet. Aber gibt es eigentlich auch kulinarische Unterschiede? Wo schmeckt das Kultgericht besser? Die Antwort gibt es am Samstag, 27. Juni, bei Deutschlands erstem „Currywurst Battle“ in Essen.

In „Frank‘s Fleischermeistergrill“ in Essen tritt das „Team Ruhrgebiet“ um Frank Zech und „King of Currywurst“ Tim Koch gegen das „Team Berlin“ vom legendären „Curry 36“ an. Die Frage ist einfach: Welche schmeckt besser – die Ruhrgebiets-Currywurst vom Grill mit der Pott-Sauce oder die Berliner Variante ohne Darm und mit Ketchup? Die Antwort geben alle, die dabei sein wollen.

Tim Koch: „Es wird Zeit, dass wir nicht mehr so viel über die Historie sprechen, sondern uns dem Geschmack und der Kulinarik widmen. Denn da gibt es leckere und spannende Unterschiede.“

Frank Zech: „Wir freuen uns riesig auf unsere Gäste aus Berlin. Zusammen werden wir einen großartigen Tag erleben. Wir sind top vorbereitet und haben die perfekte Jury für unser Battle gewinnen können.“

Zum Start des Events wird eine hochkarätig besetzte Jury die beiden Currywurst-Varianten in einem Blind-Tasting verkosten und anschließend ihr fachmännisches Urteil abgeben. Mit dabei sind unter anderem die Content Creator „Ryko“, „Paul Cooks“ und „Bennis Buffet“, der Berliner Starkoch The Duc Ngo, der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie weitere namhafte Food-Profis.

Mirko Großmann, Geschäftsleiter von „Curry 36“: „Wir freuen uns über die Einladung und nehmen die Challenge an. Wir gehen mit einer Wurst vom Havelländer Apfelschwein an den Start und sind uns sicher, die Hauptstadt überaus würdig zu vertreten.“

Ab 12 Uhr wird das Currywurst Battle dann öffentlich, und jeder, der Lust hat, kann sich vor Ort sein ganz persönliches Currywurst-Geschmacksurteil bilden. Solange der Vorrat reicht, werden an zwei Enders-Grills die Teams Ruhrgebiet und Berlin ihre jeweiligen Kreationen präsentieren. Einfach vorbeikommen und mitmachen. Für die Drinks sorgt die Essener Privatbrauerei Stauder mit Limo und Bier. Bierernst ist die gesamte Veranstaltung aber nicht: Es geht um Spaß, Genuss und die gemeinsame Leidenschaft für das Kultgericht.

Eine Currywurst mit Brötchen kostet an diesem besonderen Tag drei Euro. Der Gewinn der Aktion kommt einem guten Zweck zugute.