Ein Blick in den ausgebrannten Klassenraum Foto: Feuerwehr Essen
Ein Blick in den ausgebrannten Klassenraum Foto: Feuerwehr Essen

Essen. Am Sonntagmorgen ist die Feuerwehr Essen gegen 6.20 Uhr von Anwohnern der Eisenstraße in Katernberg gerufen worden. Grund war Brandgeruch; Flammen hatte jedoch niemand gesehen.

Die Feuerwehr erkundete das mitgeteilte Gebiet und fand letztlich in dem leerstehenden Gebäude der Gustav-Heinemann-Schule einen Brand. „Vor Ort stellte der Einsatzleiter dann fest, dass ein Klassenraum bereits in Vollbrand stand und es in einem nahlegenden Eingangsbereich einen weiteren Brandherd gab“, berichtet die Essener Feuerwehr. Das riesige Gebäude sei vollständig mit Rauch gefüllt gewesen, der aus vielen Öffnungen und kaputten Fernstern drang. Die Wehr erhöhte das Alarmstichwort, forderte Verstärkung an.

Brandschützer drangen unter Atemschutz zu den beiden Brandstellen vor und begannen mit den Löschmaßnahmen. Eine Suche nach Personen, die sich womöglich in dem alten Schulgebäude befunden haben könnten, verlief ohne Ergebnis.

„Durch die Brandintensität waren Teile der Deckenkonstruktion eingestürzt, was dazu geführt hatte, dass der Brand in die abgehängte Zwischendecke gezogen war“, berichtet die Feuerwehr. „Ein weiterer Trupp musste im Innenangriff eingesetzt werden und große Teile der Decke einreißen sowie Glutnester mit einem Strahlrohr ablöschen“.

Die Essener Brandschützer hatten das Feuer nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht. Nach insgesamt vier Stunden schlossen sich Aufräumarbeiten an die Einsatzmaßnahmen an.

„Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit unklar“, so die Wehr. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.