Das neue All-Terrain-Vehikel der Feuerwehr hat seine erste Rettungsfahrt absolviert. Foto: FW Essen
Das neue All-Terrain-Vehikel der Feuerwehr hat seine erste Rettungsfahrt absolviert. Foto: FW Essen

Essen. Am Sonntag ist eine 67-Jährige aus Essen im Schellenberger Wald gestürzt. Die Feuerwehr rückte mit ihrem neuen All-Terrain-Vehikel aus, um die Frau zu retten. 

Bei schönem Sonntagswetter zog es in Essen viele für Spaziergänge in die Wälder. Auch eine 67-Jährige zog los, verletzt sich laut Feuerwehr jedoch gegen 12.45 Uhr bei einem Sturz im Schellenberger Wald am Bein. Die Leitstelle der Essener Feuerwehr entsandte Hilfe.

„Da anfangs die Örtlichkeit der Unfallstelle nicht klar zu ermitteln und die Befahrbarkeit in dem Gelände nicht zu beurteilen war, wurde von der Leitstelle ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Rettungswagen und erstmalig auch das neue All-Terrain-Vehikel der Feuerwehr Essen entsandt“, erklärt die Essener Wehr. „Mit Hilfe dieses Spezialfahrzeugs, welches sich aktuell noch in der Erprobung befindet, wurden die Waldwege befahren, um die Unglücksstelle ausfindig zu machen und eine Befahrbarkeit für den Rettungswagen zu prüfen“.

Letztlich konnte der Rettungswagen selbst bis zu der Frau vorfahren, das sei in Wäldern jedoch nicht immer so, erklärt die Feuerwehr. Deshalb habe man so ein Fahrzeug angeschafft. Mit Hilfe eines Zusatzmoduls werde es in Zukunft zudem möglich sein, Verletzte direkt mit dem Bergungswagen aus dem Wald zu retten, um sie dann auf einer befestigten Straße an den Rettungswagen zu übergeben.

„Als erstes Fazit lässt sich feststellen, dass die volle Geländefähigkeit des All-Terrain-Vehicles Einsatzbereiche abdeckt, die mit konventionellen Einsatzfahrzeugen nicht erreichbar wären“, so die Essener Feuerwehr.