Ein Vorstellungsbild aus dem Projekt „Klang.Sucht.Oper“. Foto: Lukas Zander
Ein Vorstellungsbild aus dem Projekt „Klang.Sucht.Oper“. Foto: Lukas Zander

Essen. Vom 6. bis 9. Dezember kann das Publikum in fünf unterschiedlichen Formaten dabei sein, wenn ein klassisches Orchester auf eine Rockband mit Beatboxer trifft und wenn Balletttänzer, Spoken-Word-Artists, Opern- und Popmusiker den Raum der Kreuzeskirche zu ihrer Bühne machen.

Neues ausprobieren, gewohnte Abläufe in Frage stellen, innovative Erzählformen entwickeln: Mit dem Projekt „Aalto StartUp“ lädt das Aalto-Theater seit der vergangenen Spielzeit dazu ein, Musiktheater aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Wie das konkret aussehen kann, ist jetzt bei einem viertägigen Festival in der Essener Kreuzeskirche zu erleben.

Die musiktheatrale Reise „Klang.Sucht.Oper“ sorgte bereits bei ihrer Premiere in der vergangenen Spielzeit am Kopstadtplatz für spannende Einblicke und ist jetzt noch dreimal in der Kreuzeskirche zu sehen: Am Mittwoch, 6. Dezember , um 17 und 19 Uhr sowie am Samstag, 9. Dezember, ab 12 Uhr gehen Oper, Beatboxing, Rock, Pop, Ballett, Orchester, Band und DJ eine spannungsvolle Liaison ein. Eine „Spoken Word Show“ präsentiert der Verein Weststadt-Story am Donnerstag, 7. Dezember, ab 18 30 Uhr. Die Ergebnisse werden zuvor in einem Workshop erarbeitet.

Einen Tag später steht dann die neueste Kreation der Reihe „Aalto-Mobil“ auf dem Programm: „Tatort Ehe – Clara und Robert Schumann“ heißt es am Freitag, 8. Dezember, ab 12 Uhr. Wie Opernarien im Jazz-Stil klingen, erfährt man am 8. Dezember, ab 16.30 Uhr mit der Formation „Opera meets Jazz“, unter anderem mit der Aalto-Sopranistin Christina Clark. Und auch der Abschluss des Festivals hält noch einmal eine außergewöhnliche Begegnung bereit: Unter dem Titel „Und ich grolle doch – eine (un)romantische Werwolfsgeschichte“ trifft Musik von Franz Schubert bis Wolfgang Rihm auf eine Geschichte über Werwölfe und Kannibalismus.